Staudach-Egerndach – Die Verantwortlichen der Feuerwehr Staudach-Egerndach hielten bei der Hauptversammlung eine abwechslungsreiche Rückschau des vergangenen Jahres.
In seinem Rechenschaftsbericht ging Vorsitzender Andreas Höger auf besondere Ereignisse des vergangenen Jahres ein. Die Feuerwehrler veranstalteten ein Wild- und Weinfest und den Christkindlmarkt. Beim Trachten- und Feuerwehrball hätte sich Höger gerne mehr Besucher gewünscht. Als „Gewinner der Herzen“ gingen die Staudacher beim Stockschießen der Grassauer in Inzell hervor.
Kommandant Michael Sturm berichtete von 484 Übungsstunden der 36 Aktiven bei 41 Übungen. „Mit den Kollegen aus Übersee haben wir die Bekämpfung eines Wohnwagenbrands geübt“, erläuterte er. Bei zwölf Einsätzen rückte die Wehr aus, unter anderem bei Sturmeinsätzen und Wohnungsöffnungen. Sturm hoffe auf weitere Interessierte, die sich für die Arbeit der Feuerwehr begeistern lassen und wies auf die montäglichen Treffen hin.
Jugendwart Herbert Weber berichtete von 28 Übungen im vorigen Jahr. Ein Höhepunkt war die Abholung des Friedenslichts aus Bethlehem in Tittmoning. In einer persönlichen Bemerkung sprach der Jugendwart die Hoffnung aus, dass sich junge Leute mehr engagieren. Er erinnerte an die drei „V’s“, die für ihn mit der Feuerwehr verbunden sind: Verantwortung, Verlässlichkeit und Vertrauen.
Im Kassenbericht, den Kassier Hans Pertl junior vortrug, wurden die Kontostände sowie Einnahmen und Ausgaben genannt. Die Kassenprüfung hatte keine Beanstandungen ergeben und es erfolgte die Entlastung des Vorstands. „Die Feuerwehr ist der wichtigste Verein bei uns“, brachte es Bürgermeisterin Martina Gaukler auf den Punkt. Dabei sprach Gaukler auch im Namen ihres Stellvertreters Peter Schwarz. „Die Freude über die Aktiven und der Dank für alles Engagement kommt von uns beiden“, meinte sie. Gaukler kündigte einen Workshop an, in dem Gemeinde und Vereinsmitglieder über die „Staudach-Egerndacher Feuerwehr 2.0“ nachdenken wollen.
In der Achental-Gemeinde herrscht schon Vorfreude, denn vom 14. bis 16. Juni findet das 150-jährige Bestehen der Feuerwehr statt. Auf dem Programm steht am Freitag ein Barfest, am folgenden Samstag ein bayerischer Abend und abschließend findet der Festsonntag mit Gottesdienst und Festzug durch Staudach-Egerndach statt.sik