Prien – In der jüngsten Sitzung des Haupt- und Werkausschusses in Prien wurde der Antrag aus dem „Runden Tisch Verkehr“ beraten, der auf Anregung von Marion Hengstebeck (BfP) eine Querungshilfe beziehungsweise einen Fahrbahnteiler in der Harrasser Straße auf Höhe des Schramlbads zur Prüfung stellt.
Wie der Geschäftsführer Donat Steindlmüller erklärte, müsse zum einen die Ausfahrt vom Schramlbad und zum anderen die Durchfahrtsbreite für größere Fahrzeuge – etwa den Winterdienst – gewährleistet sein. Daher sei nur ein Fahrbahnteiler möglich mit einer Breite von 1,20 bis zwei Metern. Die Straße habe eine Breite von acht Metern. Somit wäre noch eine Restbreite von drei bis 3,40 Metern pro Fahrbahn möglich. Die Kosten würden sich auf 2000 Euro belaufen.
Michael Anner (CSU) sagte, er habe grundsätzlich nichts dagegen, aber nicht auf diese Art und Weise. Es gebe seeseitig auf einer Länge von zwölf Metern keinen Gehweg. Damit würden nicht die Probleme beseitigt, sondern neue Gefahren geschaffen.
Das Gremium beschloss einstimmig, das Vorhaben erneut zurück zur Verwaltung zu geben, damit diese eine Verbreiterung des seeseitigen Wegs prüfen soll.wp