Feuerwehr leistet 28 Einsätze in 2023

von Redaktion

Josef Pfaffinger erhält Urkunde und Ehrenkreuz für 40 Jahre Dienst

Schleching – Bürgermeister Josef Loferer, Vorsitzender Florian Ebersberger undKommandant Markus Mauracher gaben einen Rück- und Überblick der Feuerwehr Schleching zur Jahresversammlung im Gasthof Geigelstein. Ebenso gab Rupert Kink, von der Kreisbrandinspektion, ein Statement zur aktuellen Situation.

Mehr Arbeit
als im Vorjahr

Über die Fakten, begleitet mit Fotos der 28 Einsätze, berichtete Mauracher. Die Zahl der aktiven Mitglieder der Feuerwehr beträgt 45. Dazu zählen vierzehn Atemschutzgeräteträger, elf Gruppenführer und vier aktive Feuerwehrfrauen.

Der Altersdurchschnitt liegt bei rund 36 Jahren, die Tageseinsatzstärke bei neun Personen. Die Einsatzstärke hat sich im Vergleich zum Jahr 2022 um acht Einsätze auf insgesamt 28 erhöht. Der größte Anteil liegt mit zwölf Einsätzen bei Technischen Hilfeleistungen, gefolgt von sieben Einsätzen wegen Unwetterschäden, Brand, Straßensperrungen und Sonstiges.

Für eine gute Ausbildung der Ehrenamtlichen gab es eine Gemeinschaftsübung mit der Feuerwehr Marquartstein, eine Funkübung, 24 aktive Feuerwehrübungen, zwölf Jugendübungen, vierzehn Belastungsübungen zum Thema Atemschutz in Traunstein und zwei Besuche bei der Brandsimulationsanlage in Traunreut.

Insgesamt leisteten die Brandschützer vergangenes Jahr 2031,5 Stunden, aufgeteilt in 1450 Übungs- und 581,5 Einsatzstunden. Auch der Nachwuchs ist aktiv und besteht aus sieben Mitgliedern, davon ein Mädchen.

Sie waren beteiligt bei der Abholung des Friedenslichts in Tittmoning, beim Ferienprogramm und nahmen einmal im Monat an einer Jugendübung teil. Viermal wurde an einem MTA-Lehrgang, einer modularen Truppenausbildung, teilgenommen sowie die Leitstelle Traunstein, im Rahmen des Jugendfeuerwehrausfluges, besucht. Ebersberger berichtete über 183 Fördermitglieder. Interessierte Bürger könnten eine Beitrittserklärung unter www.Feuerwehr-Schleching.de ausfüllen, der Jahresbeitrag beträgt zehn Euro.

Chronologisch ging es mit der „Pump Party“, die am Samstag, 16. März, ab 21 Uhr in der Halle Irlacher, Kampenwandstraße, in Schleching/Mühlau, stattfindet, weiter. Einlass ist ab 18 Jahren.

Die Wehr beteiligte sich am Fronleichnamszug und dem Großprojekt „Einbau einer neuen Lüftungsanlage“ im Dorfstadel mit vielen Helfern unter der planerischen Leistung von Georg Mix. Diese feierte zum Feuerwehrfest im Sommer Premiere. Die Floriansjünger tätigten einen Ausflug nach Wien und beteiligten sich am Volkstrauertag, bei dem Sepp Irlacher die Fahne trug. Nach der Jahresabschlussfeier im Feuerwehrhaus warteten die Brandschützer mit einem Stand auf dem Schlechinger Christkindlmarkt auf. Im Januar nahmen die Aktiven am Jubiläumseisstockturnier in Grassau teil und belegten in zwei Gruppen punktgleich den dreizehnten Platz. Auch beim Fasching „Olle für Olle“ nahmen sie mit anderen Vereinen teil. Der Gewinn kommt dem Schlechinger Spielplatz zugute.

Loferer dankte der Feuerwehr für ihren Einsatz und sieht sie als Aushängeschild für die Gemeinde. Anerkennung zollte er der Tatsache, dass alle Generationen im Verein vertreten sind und gut zusammen arbeiten. Der Bürgermeister ehrte anschließend Josef Pfaffinger mit Urkunde und Ehrenkreuz für 40 Jahre Feuerwehrdienst. Anstecknadeln und Urkunden für 15 Jahre bei der Feuerwehr gingen an Felix Baumgartner, Simon Mauracher und Kommandant Markus Mauracher. Für zehn Jahre bekam auch Simon Schlagbauer Anerkennung.

Die Vorbereitung für die Versammlung und die Ehrungen organisierte Johanna Detsch von der Gemeindeverwaltung. Loferer sah sie als Bindeglied zwischen ihm und den Feuerwehrlern und sprach auch hier seinen Dank aus. Der Kreisbrandinspektor sah die Anzahl der aktiven Mitglieder sowie Jugendlichen für die Gemeinde als ausreichend und gut an. Auch dass die Personalstärke seit Jahren stabil sei, begrüßte er.

Interventions-Team
stärker nutzen

Loferer lobte zudem das gute Fundament und die positive Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Gemeindeverwaltung. In Anbetracht der vielen Unfälle mit Motorrädern empfahl er das Helfer-Interventions-Team Traunstein (HIT) für diese Situationen zu nutzen, damit keine Beeinträchtigungen des psychischen Gleichgewichts entstehen, und warnte dabei auch vor Langzeitschäden.

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