Musikverein Staudach-Egerndach setzt Erfolgsgeschichte fort

von Redaktion

Erst 2019 aus der Taufe gehoben, wächst die Zahl der Bläser auf 40 Mitglieder – Termine 2024 stehen fest

Staudach-Egerndach – Die Erfolgsgeschichte des Staudach-Egerndacher Musikvereins und damit neu gegründeter Blasmusik geht weiter. Erst 2019 aus der Taufe gehoben, entstand aus einem Erwachsenenmusizieren eine vollwertige Kapelle. Die Veranstaltungen werden immer mehr, die Proben aufwendiger und das Programm größer. In der Jahresversammlung ließ Vorsitzender Andreas Holzner das vergangene Jahr Revue passieren. Für eine musikalische Umrahmung sorgte die „Waldrand-Musi“.

Die Übergabe des Dirigentenstabs von Hans Schmuck an Lothar Beyschlag zu Beginn des vergangenen Jahres funktionierte gut und die Blasmusik wuchs auf 40 Mitglieder an. Auch erinnerte Holzner an den Tag der Vereine, den die Blasmusik musikalisch gestaltete und an das erste Standkonzert mit der Kinder- und Jugendgruppe des Trachtenvereins. Die Bläser begleiteten erstmals die Fronleichnamsprozession und musizierten an den vier Altären. Besonders gut in Erinnerung war ihm das Doppelkonzert mit der Grabenstätter Blasmusik im Zirkuszelt. Beim Waikiki-Festival spielte die Blasmusik ebenfalls auf. Das zweite Standkonzert fand aufgrund der Wetterlage im Saal statt. Die Bläser marschierten beim Gaufest in Reit im Winkl das erste Mal mit und Stabführerin Lisa Zillner meisterte ihre Aufgabe dabei mit Bravour. Beim Marquartsteiner Musikverein habe man sich für die Bereitstellung des Probenraums mit einem Buffet bedankt und beim Volkstrauertag spielte ebenfalls die Blasmusik auf. Die Mitglieder der Kapelle begeisterten beim Staudach-Egerndacher Advent und betrieben einen eigenen Stand. An zwei Donnerstagen im Dezember machten sich kleinere Gruppen zum Klöpfeln auf. Dabei sammelten sie 1500 Euro. Das neue Jahr begann mit dem traditionellen Neujahrsanblasen.

Beyschlag sprach von vielen schönen Erinnerungen und betonte, dass ihm die neue Aufgabe viel Spaß mache. Musikalisch bereite man sich auf das Programm 2024 vor. Bürgermeisterin Martina Gaukler erteilte
Beyschlag vergangenes Jahr den Erziehungsauftrag, für die sich nunmehr in der Pubertät befindlichen Kapelle. Sie dankte der Blaskapelle für die Bereicherung des kulturellen Lebens in der Gemeinde, dem Dirigenten für die Erfüllung des Erziehungsauftrags und bei Altbürgermeister Hans Pertl für die Idee eine eigene Blaskapelle im Ort zu etablieren und selbst mitzuwirken.

Beim Jahrtag der Vereine wird die Blaskapelle die musikalische Umrahmung übernehmen. Geplant ist zudem ein Ausflug auf den Wendelstein und drei Standkonzerte. Bei der Feier der Staudach-Egerndacher Feuerwehr zum 150-jährigen Bestehen übernimmt die Blaskapelle die Funktion der Festmusik. Natürlich, so Holzner, wird die Musik auch beim Waikiki-Festival aufspielen und beim Gaufest in Hohenaschau mit dem Trachtenverein mitmarschieren. Nach dem Volkstrauertag im November sind Auftritte beim Christkindlmarkt geplant. Aktuell finden Satzproben statt. Weitere Marschproben stehen ebenfalls auf dem Programm.

Holzner stellte die gekauften einheitlichen Hüte und die bestellten Jacken vor. Er dankte seiner Stellvertreterin Elisabeth Schmidt, die sich mit den Jugendwarten um den Nachwuchs kümmert. Der Kapelle fehlt es an einem Schlagzeuger. „Wer mitspielen möchte, darf anklopfen“, sagte Holzner. tb

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