Bernau – Die Jagdgenossenschaft Hittenkirchen traf sich zu ihrer Hauptversammlung. In seinem Jahresbericht erwähnte der Vorsitzende, Franz Schnaiter junior, dass 57 Rehe geschossen worden seien.
Heuer keine
Auszahlung
Positiv verlaufen sei die Waldbegehung in Hittenkirchen mit 26 Teilnehmern, die von Forstmeister Ulli Guggenberger durchgeführt worden sei. Es habe nur sehr wenig zu beanstanden gegeben, so Schnaiter. Die nächste Waldbegehung findet am Donnerstag, 4. April, 18.30 Uhr, statt. Treffpunkt ist die Eisstockbahn zwischen Weisham und Wiedendorf.
Bei den Neuwahlen wurde der bisherige Vorstand weitgehend in den Ämtern bestätigt. Schnaiter junior bleibt Erster Vorsitzender. Lorenz Böglmüller behält die Position des Zweiten Vorsitzenden. Die Nachfolge für Schriftführer Josef Moosmüller tritt Georg Wöhrer an. Die Kasse bleibt in den Händen von Christian Feichtlbauer. Beisitzer und Kassenprüfer sind, wie gehabt, Christian Lampersberger und Florian Wörndl.
Die beiden Kassenprüfer bestätigten Feichtlbauer eine gute Kassenführung. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Der aktuelle Kassenstand ist ausreichend hoch, weshalb ein Teil der Mittel in einen neuen Holzspalter investiert wird, hieß es in der Jahreshauptversammlung. Zustimmung fand auch der Vorschlag Schnaiters, in diesem Jahr keine Auszahlung des Jagdschillings vorzunehmen, da diese erst im August 2023 erfolgt sei.
Im kommenden Jahr sei voraussichtlich wieder eine Auszahlung in Höhe von circa zehn Euro pro Hektar zu erwarten. Dann werde es auch wieder einen Zuschuss in Höhe von 400 Euro für Landfrauen und Bäuerinnen geben.
Auf die aktuellen jagdrelevanten Themen der Gemeinde ging Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber ein. Dem Anleingebot für Hunde am Chiemseeufer habe der Gemeinderat bereits zugestimmt. Allerdings sei die Umsetzung kompliziert, da das Anleingebot mit einem Vertretungsgebot verknüpft sei.
Entnahme von Biber
schwierig
Wegen Biber und Fischotter sei die Gemeinde in enger Abstimmung mit Landräten und Behörden, die größtenteils Verständnis für die Anliegen von Waldbesitzern und Fischern hätten. Eine Entnahme gestalte sich wegen geltender Vorschriften von Naturschutzbehörden und EU-Richtlinien als sehr schwierig.
Jagdpächter Georg Fischbacher teilte in der Versammlung der Jagdgenossenschaft außerdem mit, er hege den Verdacht, dass in seinem Revier Wilderei betrieben würde. Er bat, bei entsprechenden Beobachtungen die Polizei zu verständigen.