Rimsting – Für eine kurze Debatte über ansprechende Optik und Sinnhaftigkeit sorgte ein Antrag auf Vorbescheid in der jüngsten Sitzung des Rimstinger Gemeinderats.
Ein Antragsteller möchte im Rimstinger Ortsteil Osterhofen ein bestehendes Wohnhaus in zwei Wohneinheiten aufteilen, dazu das Erdgeschoss erweitern und eine Außentreppe ins Obergeschoss anbringen. Der Anbau im Erdgeschoss in Richtung Westen soll die Maße 4,75 Meter auf vier Meter bekommen. Im Obergeschoss entstehe eine überdachte Dachterrasse, für die das bestehende Dach verlängert werde.
Das Grundstück befindet sich baurechtlich im Außenbereich. Der Bauherr möchte die Genehmigungsfähigkeit des Vorhabens in Form eines Vorbescheides prüfen lassen, so die Verwaltung, die ortsplanerisch keine Bedenken ausmachte. Wohl aber Mitglieder des Gemeinderats.
Auf Nachfrage von Raimund Feichtner (UWG), wie die Nachbarn zum Vorhaben stehen würden, erklärte Regina Feichtner von der Verwaltung, dass bei einem Antrag auf Vorbescheid deren Zustimmung noch nicht vonnöten sei. Mary Fischer (FW), wie auch Feichtner, erklärten sofort, dass ihnen das Konzept nicht gefalle. Aus dem Gremium kam auch Kritik an der frei stehenden geplanten Außentreppe in den ersten Stock.
Letztlich kam der Rat zu dem Schluss, dass man sich eine Erweiterung schon vorstellen könne, aber sich der Baubewerber mit dem Kreisbaumeister zusammensetzen soll.Alexandra Dachs