Zum Bericht „Chaletdorf statt Hotelkomplex“, erschienen am 2. Februar im Regionalteil:
Ich bin überrascht über die aktuellen Aussagen des Bernauer Gemeinderates zum Hitzelsberg, obwohl dieser seit fast drei Monaten nicht mehr öffentlich zu diesem Thema getagt hat. Der Artikel versucht, Klarheit zu verschaffen, wirft aber immer mehr Fragen auf – etwa zum Gutachten.
Folgende Fragen stellen sich: Welche Gutachten werden im Zusammenhang mit dem Bebauungsplan gemacht?
Wer erstellt diese und von wem werden diese beauftragt?
Wer bezahlt diese und wann werden diese veröffentlicht?
Laut Artikel sind diese Gutachten für die Aufstellung des Bebauungsplanes notwendig. Warum wartet man nicht ab, bis die Gutachten vorliegen, um dann eine Entscheidung zu treffen?
Thema Zufahrtsstraßen: Wer diese Straßen kennt, weiß, daß diese dem zu erwartenden Verkehr, besonders in der Bauphase, wohl kaum gerecht werden. Ich vermisse eine Klarheit zu diesem Punkt. Siehe Gutachten.
Schlechte Kommunikation: Ich stelle fest, dass die Kommunikation suboptimal ist. Es sind keine öffentlich zugänglichen Gutachten bekannt, aber es werden schon Beschlüsse gefasst. Die Kritikpunkte existieren seit Langem und sind für jedermann nachvollziehbar. Was auch die Bürgermeisterin betont.
In den folgenden Sätzen werden diese Punkte aber sofort vom Tisch gewischt, da offenbar die zu erwartenden Einnahmen über allem stehen. Mit anderen Worten: Die Anwohner haben Pech gehabt.
Bisher nicht benannte Kritikpunkte: Geplante Tiefgarage: Größe, Ort, Baumfällungen? – Geländestruktur mit Lehmschicht, Steilhang. – sechs Chalets an der Südseite, Platzbedarf?
Abschließend: Man bekommt den Eindruck, dass im Hauruck-Verfahren das Thema Hitzelsberg-Projekt zum Abschluss gebracht werden muss.
Eduard Gschweng
Bernau