Bergen – Zur Vorbereitung der Mitgliederversammlung mit Neuwahlen am Mittwoch, 24. April, und der bevorstehenden Museumssaison traf sich die Vorstandschaft des Fördervereins Maxhütte. Einig war man sich, dass wieder ein Programm mit wechselnden Ausstellungen sowie mit regelmäßigen Führungen angeboten werden soll.
Wohnungen für
die Arbeiter
Da die Bergwachtbereitschaft Bergen in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern kann, wurde vereinbart, dieses besondere Ereignis am Samstag, 8. Juni, ab 14 Uhr im Museum Maxhütte zu feiern.
Bereits bekannte Details für diese Feier wurden vom Bereitschaftsleiter der Bergwacht Bergen, Christoph Mitterer, vorgestellt. Wegweisend und sozial hochmodern für die damalige Zeit waren die im Schlackenhaus errichteten Arbeiterwohnungen. Diese Wohnungen waren so konzipiert, dass zwei nebeneinanderliegende Wohnungen (Ess-/Wohnzimmer und ein Schlafzimmer) jeweils durch eine dazwischenliegende Gemeinschaftsküche getrennt waren.
Eine der betreffenden Wohnungen wurde im Zuge der Museumsgründung als „Schauwohnung“ in altem Stil erhalten. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der regelmäßigen Führungen durch die ehrenamtlichen Führer Monika Berlitz, Dr. Felix Egloff, Dr. Kristian Krammer und Dr. Peter Rölz.
Im Zuge der großen Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen durch die Gemeinde Bergen musste diese Museumswohnung allerdings verlagert werden. Die dafür notwendigen Baumaßnahmen sind unter Mithilfe des gemeindlichen Bauhofs großteils abgeschlossen. Jetzt steht noch der Wiederaufbau des gemauerten Ofens in der Gemeinschaftsküche und die Möblierung an.
Ortsbesichtigung mit
Heimatpfleger
Zweiter Vorsitzender Lorenz Knirsch und Ortsheimatpfleger Dr. Kristian Krammer erläuterten den Vorstandsmitgliedern im Rahmen einer Ortsbesichtigung den Stand der Arbeiten.
„Wir hoffen und sind auch ziemlich sicher, dass bis zum Beginn des Museumsbetriebes Anfang Mai die Arbeiten abgeschlossen sind“, so Lorenz Knirsch.