Zum Bericht „Gegen Malerwinkel-Neubau. UVA erwägt rechtliche Schritte“, erschienen im Lokalteil:
Dass der Malerwinkel- Neubau im Landschaftsschutzgebiet, am FFH Gebiet und im Außenbereich die Gemüter bewegt, zeigte der mit circa 200 Personen fast voll besetzte Saal beim „Alten Wirt“ in Seeon. Aufgezeigt wurde unter anderem die Vergrößerung des geplanten Vorhabens durch eine Gegenüberstellung alt/ neu. So soll die Grundfläche des Malerwinkels auf über 3000 Quadratmeter verdoppelt und die Fläche der vier Geschosse auf circa 12600 Quadratmeter verfünffacht werden. Und das sind die Zahlen nach der „Verkleinerung“ gegenüber dem vorläufigen Bebauungsplanentwurf. Warum vermeidet man es, in allen Veröffentlichungen diese Vergleichszahlen zu nennen? Weil man damit den Gegnern recht geben müsste, dass das Vorhaben überdimensioniert ist und sich gar nicht harmonisch in die Landschaft einfügen kann? Bürgerinitiative und Umweltschutzverband Alztal und Umgebung e.V. Trostberg (UVA) wehren sich keinesfalls gegen einen Neubau, aber sie fordern die Einhaltung des gültigen Bebauungsplans, der einen großzügigen zusätzlichen Baukörper mit einer Grundfläche von circa 700 Quadratmetern genehmigt. Damit wären Ausnahmegenehmigungen und Befreiungen von gültigen Gesetzen entbehrlich. Für mich verständlich, dass der UVA um Unterstützung wirbt und um Spenden bittet, um auf juristischem Weg auf das Vorhaben einzuwirken und in verträgliche Bahnen zu lenken. Aber ich hoffe doch, dass es zu einer einvernehmlichen Lösung kommt und man aufeinander zugeht. Man sollte Herrn Altmüller, Vorstandsvorsitzender der meine Volks- und Raiffeisenbank eG beim Wort nehmen, der sich die Bewahrung der Heimat auf die Fahnen schreibt.
Hans Fasenacht
Altenmarkt