Kritik an Abwesenheit eines Ratsmitglieds

von Redaktion

Strafe für Nicht-Erscheinen steht im Raum

Gstadt – Hans Obinger (FWG) ärgerte sich in der jüngsten Sitzung im Gollenshausener Gemeindehaus, dass ein Gemeinderatsmitglied zu dieser nicht erschien. Und mehr noch, dass dieser während der laufenden Februar-Sitzung „einfach aufgestanden und gegangen“ sei.

Selbiges Gemeinderatsmitglied hatte nach dem Ende des zweiten Tagesordnungspunkts, zum Thema Erweiterung der Kapazitäten am Feuerwehrgebäude in Gollenshausen, die Sitzung verlassen. Die Verwaltung hatte dazu einen Planer eingeladen, der dem Gremium Varianten einer Erweiterung samt Kostenschätzungen präsentierte. Aber statt der weiteren Sitzung beizuwohnen, habe er sich mit einigen Besuchern im Schützenstüberl zusammengesetzt.

Bürgermeister Bernhard Hainz (FWG) betonte, dass jedes einzelne Gemeinderatsmitglied ein gewählter Mandatsträger sei und zum Wohl der Gemeinde agieren sollte.

Auch der Rathauschef empfand das Verhalten des Ratsmitglieds als nicht angemessen. Dominikus Schneider (FWG) bat, die Debatte weiterzuführen, wenn besagtes Gemeinderatsmitglied persönlich anwesend sei. Maximilian Heindl (Bürgerliste) forderte, trotzdem etwas in die Wege zu leiten. Bürgermeister Hainz wiederholte, dass es um das Wohl der Gemeinde gehe. Es sei die Pflicht eines jeden Gemeinderatsmitglieds, bei den Sitzungen zu erscheinen. Das Gremium fälle wichtige Beschlüsse, da gehe es teilweise auch um viel Geld. In der kommenden Sitzung werde der Bürgermeister nochmals auf die Teilnahmepflicht sowie ein mögliches Ordnungsgeld hinweisen. elk

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