Grabenstätt – „Wir mussten uns erst einmal neu orientieren und sortieren, das hat dann aber recht gut geklappt“, betonte die Vorsitzende Monika Drexlmeier in der Jahresversammlung der Frauengemeinschaft Erlstätt im Gasthof Fliegl mit Blick auf die letztjährigen Neuwahlen. Damals hatte es im Vorstand einige Veränderungen gegeben. Drexlmeier bedankte sich bei ihren Vorstandskolleginnen für die „super Zusammenarbeit“ im ersten Jahr und lobte alle Mitglieder, die stets zahlreich zu den Veranstaltungen gekommen seien.
Gut besucht gewesen seien die im Vorjahr im Sportheim veranstalteten Seniorennachmittage, so Drexlmeier. Ein Sonderlob ging an den SV Erlstätt für die Gastfreundschaft. Die vereinseigene Fahnenabordnung war beim Jahrtag der Erlstätter Ortsvereine und bei zwei Beerdigungen im Einsatz. Die Vorsitzende nannte neben Gratulationen bei hohen Geburtstagen im Berichtszeitraum auch die zur eisernen Hochzeit (65 Jahre) von Rosina und Alois Schneider. Für den Frauenfasching am Rosenmontag wünsche man sich neben dem Garde-Auftritt auch wieder eigene lustige Einlagen.
Schriftführerin Regina Mitterer erinnerte unter anderem an den Weltgebetstag der Frauen, die Maiandacht in Brodeich, die Ausflüge zum Jenner mit Besuch der Enzianbrennerei Grassl und zur Burg Kufstein, das Prosecco-Frühstück in Pitzlloch und den Jahrtag der Vereine mit Kirchenzug und Messe. Für das Grabenstätter Trachtenfest hatte man mit anderen Ortsvereinen einen Festwagen gestaltet.
Auf den Kassenbericht von Birgit Zeilinger folgten die einstimmige Entlastung des Vorstands und die Bekanntgabe von Terminen.
Ein besonderer Dank galt Mesnerin Maria Schützinger, Fähnrich Klaus Mitterer, der Familie Hennes und allen fleißigen Kuchenbäckerinnen. Bürgermeister Gerhard Wirnshofer würdigte das große Engagement der Frauengemeinschaft.
Einen interessanten Einblick in seine Arbeit gab Referent Dr. Josef Schuhbeck vom Verein „Ärzte für Afrika“. Seit rund 15 Jahren unterstützt der Verein die medizinische Versorgung in Ghana. Zweimal im Jahr reist ein Ärzteteam für knapp drei Wochen in das westafrikanische Land und leistet in Krankenhäusern ehrenamtlich einen wertvollen Beitrag zur besseren urologischen Versorgung der Menschen. Zu den Medizinern, die dafür einen Teil ihres Jahresurlaubs opfern, gehört auch Dr. Josef Schuhbeck, der bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2023 viele Jahre als Chefarzt in der Urologie im Klinikum Traunstein tätig war. mmü