Rimsting – Eine landwirtschaftliche Halle möchte ein Antragsteller im Rimstinger Ortsteil Hochstätt gerne abreißen und eine neue, etwas größere bauen. Auch der Standort soll nicht mehr hundert Prozent derselbe ein. Der Neubau mit den Maßen 18 Meter auf 22 Meter soll etwas näher an die Maschinenhalle im Osten rücken. Dadurch wird aber auch eine andere Zufahrt nötig. Wie der Antragsteller in seinem Schreiben an die Gemeinde erklärte, sei die Bausubstanz des Baus in die Jahre gekommen und aufgrund der Firstausrichtung sei es auf diesem Hallendach nicht sinnvoll, eine Photovoltaik-Anlage zu errichten. Er würde gerne eine Voll-Einspeiser-Anlage betreiben mit einer Photovoltaikleistung von 110KW, dies mache zum einen die Änderung der Firstausrichtung notwendig, wie auch die geringfügige Vergrößerung, um die Rentabilität zu gewährleisten, wie der Antragsteller ausführte.
Der Gemeinderat, wie auch die Verwaltung in ihrer Stellungnahme, gehe davon aus, dass es sich um ein landwirtschaftlich privilegiertes Vorhaben handelt und die Errichtung einer PV-Anlage sei zudem „begrüßenswert“, so der Tenor in der Sitzung. Die Prüfung der Abstandsflächen obliege dem Landratsamt und die neue Zufahrt müsse so angelegt werden, dass eine Nutzung mit großen landwirtschaftlichen Fahrzeugen gewährleistet ist. Genau diese leichtere Passierbarkeit führte auch der Antragsteller an und möchte diese durch die Verlegung der Zufahrt erreichen. daa