„Unser Lebensraum im Garten“

von Redaktion

Gartenbauverein Inzell-Hammer-Weißbach blickt auf 100-Jahr-Feier voraus

Inzell – Ein großes Jubiläum steht an für den Gartenbauverein Inzell-Hammer-Weißbach, denn die Gartler feiern in diesem Jahr 100. Geburtstag. Der Verein für Gartenkultur und Landespflege wurde 1924 gegründet. Das Fest stand im Fokus der Frühjahrsversammlung.

Vorsitzender Florian Seestaller ging in seinem Tätigkeitsbericht auf die Aktivitäten der Gartler ein. Dabei lautete das Motto stets „Dahoam garteln – mit Freude und Genuss“. Doch dieses „Dahoam“ bezieht sich dabei nicht nur auf den eigenen Garten, sondern auch auf die Belange der Gemeinde. So gehören beispielsweise das Schmücken des Osterbrunnens am Rathaus und die Pflanztauschaktion zum jährlichen Aufgabenbereich. Neu im Angebot war der Fischstand beim Dorffest.

Neben der Teilnahme an den Jubiläen und Festen der Ortsvereine hob er als weitere Aktivitäten des Vereins das Kräuterbüschelbinden mit den Trachtenkindern im Kurpark, den Ausflug zum botanischen Garten in München und das Kinderferienprogramm mit Schwemmholzbasteln hervor.

Schatzmeisterin Monika Rieder-Schweikl berichtete von einem positiven Kassenstand, wobei sich besonders der Erlös beim Dorffest auf die Einnahmen auswirkte.

Im Fokus stand der Ausblick auf das 100. Jubiläum. Geplant ist die Festwoche von Montag, 23., bis Sonntag, 29. September, mit einem bunten Programm. Nicht nur bei der Jubiläumsfeier, genauso im alltäglichen Vereinsgeschehen brauche es helfende Hände. Vor allem die Blumenbeete in der Gemeinde brauchen viel Pflege. Weiter ist das Projekt mit der Grundschule „Wissen, wie’s wächst und schmeckt“ geplant, bei dem die Schüler Gemüse anbauen.

Gartenbaumeister Rainer Steidle von der Stiftung Attl referierte über seine Erfahrungen in Sachen Gartenarbeiten. Er zeigte verschiedene Möglichkeiten auf, wie Gärten ökologisch gestaltet werden können. Er wies auf die Bedeutung der Bodenpflege hin mit Düngemethoden überwiegend aus dem eigenen Kreislauf. Zur Bekämpfung der Schädlinge, vor allem Schnecken, nannte er den Laufkäfer, Kröten, Tigerschnegel und Igel. Er schloss mit den Worten: „Die Vielfalt ist ein Schlüssel zum Erfolg.“ wet

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