Staudach-Egerndach – Der Dorfverein Staudach-Egerndach diskutierte in seiner jüngsten Hauptversammlung über neue Ideen zur Steigerung der Attraktivität der Gemeinde.
Vor drei Jahren entstand der Verein aus dem ehemaligen Verkehrs- und Verschönerungsverein. Bei der Wiederwahl stellten sich neben dem Vorsitzenden und Zweiten Bürgermeister Peter Schwarz auch Bürgermeisterin Martina Gaukler als Kassenführerin und Maria Lässing als Schriftführerin erneut zur Verfügung. Zusätzlich wurden Paul Bauer, Rosmarie Starflinger, Julia Hofer, Christina Hofer, Alex Sedlmayr, Hermann Neumayer, Susan Herzog und Angela Klement in den Ausschuss gewählt. Die Kassenprüfer bleiben Peter Huber und Andreas Mader.
Schwarz hob die Aktivität des Dorfvereins hervor und erwähnte unter anderem die erfolgreiche Wegaktion mit 25 Freiwilligen. Der erste Teil des Häusertafelprojekts ist abgeschlossen, wobei über 25 markante Häuser mit Tafeln ihrer Geschichte versehen wurden. Demnächst werden noch drei alte Bauwerke, die Kirche, die Burgruine und die Zementfabrik, mit diesen Tafeln ausgestattet. Nach neunmonatiger Vorbereitung konnten auch die großen Stromverteilerkästen mit Collagen aus alten schwarz-weißen Fotografien beklebt werden. Gaukler präsentierte einen ausführlichen Kassenbericht und hob hervor, dass das Häusertafelprojekt zu 80 Prozent vom Ökomodell Achental gefördert wurde. Der Verein übernahm auch die Kosten für die Beklebung der Verteilerkästen und den Baustrom beim Adventsmarkt.
Auch wurde über die zukünftige Stromversorgung beim Adventsmarkt diskutiert. Die Installation eines temporären Baustromkastens war zu teuer und aufwendig. Stattdessen wird ein fester Stromanschluss installiert, dessen Kosten der Verein übernimmt und bei jedem Adventsmarkt eine Gebühr erhebt.
Abschließend wurde das Design der Ortseingangstafeln besprochen. Laut Gaukler sollen sie wie Eingangstüren gestaltet sein, mit der Aufschrift „Herzlich willkommen“, und Vereinen die Möglichkeit bieten, auf Veranstaltungen hinzuweisen. Die Tafel wird auch die Silhouette der Gemeinde bei Nacht zeigen. Ein weiteres Projekt steht ebenfalls bevor: die Installation einer Sitzgruppe am Römerstein.tb