Prien – Die Immaculata des Rosenheimer Goldschmieds Adam Schneider bildet das Glanzstück des Kirchenschatzes der Pfarrkirchenstiftung Mariä Himmelfahrt in Prien am Chiemsee. Im Jahr 1736 wurde sie von der hiesigen Rosenkranzbruderschaft als Tragefigur bestellt und ist noch heute – etwa an Fronleichnam – in liturgischer Verwendung.
Auf Initiative von Kreisheimatpfleger Karl J. Aß und über die Vermittlung des Kunstreferats der Erzdiözese München und Freising sowie durch das großzügige Entgegenkommen der Bauer´schen Barockstiftung München, die die gesamten Kosten der Maßnahme übernahm, konnte die Plastik nun erstmals nach modernsten denkmalpflegerischen Grundsätzen restauriert werden.
Die Ausstellung dokumentiert die Restaurierung des herausragenden Rokokowerks. Die Eröffnung ist am Samstag, 23. März, 16 Uhr.
Die Ausstellung wird bis 26. Mai gezeigt und ist im Museum Prien täglich außer Montag von 13 bis 17 Uhr zu sehen.
Karfreitag und Ostersonntag ist geschlossen, Ostermontag, 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Pfingstsonntag und Pfingstmontag geöffnet.