Zahl der Aktiven steigt wieder

von Redaktion

Gute Jugendarbeit im Grassauer Trachtenverein – Viele Auszeichnungen für Treue vergeben

Grassau – Die gute Arbeit der Jugendleiter und Vorplattler ist von Erfolg gekrönt, wie in der Jahresversammlung des Trachtenvereins im Gasthof Sperrer berichtet wurde. Auch in diesem Jahr hat der Trachtenverein wieder einiges geplant, wie von Vorsitzender Doris Noichl informiert wurde. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von dem Ziachduo Kilian Nißl und Seppi Grießenböck.

Zunächst hatte der Nachwuchs das Sagen, und so erinnerte Vorplattler Tobias Moritz an die besonderen Ereignisse des vergangenen Jahres, wie den von den Aktiven erfolgreich verlaufenen Fasching im Heftergewölbe sowie an die gemeinsamen Auftritte mit der Tanzgruppe aus Rognonas, der Partnergemeinde aus Südfrankreich, beim Grassauer Dorffest. Auch der Ausflug zum Kartfahren war ihm noch bestens im Gedächtnis.

Nachwuchs
probt fleißig

Erfreut zeigte er sich, dass die Zahl der Aktiven durch sechs Übertritte aus der Trachtenjugend nun auf 20 angewachsen sei, und lobte die Probenbereitschaft der jungen Trachtler. Er dankte dem Probenmusikanten Hans Schmid und dem Trachten-Förderverein, der als Veranstalter des Faschingsballs fungierte, und der Vorstandschaft für die Unterstützung. Zudem informierte er, dass die Aktiven im Mai einen Ausflug nach Rognonas geplant haben. Die Tanzgruppe Rognonas feiert dann ihr 100-jähriges Bestehen.

Von insgesamt 42 Kindern und Jugendlichen, die im Verein betreut werden, sprach Jugendleiter Korbinian Wandinger und betonte, dass dies nur durch das engagierte Jugendleiterteam mit Jenny Sichler, Gini Hilger, Klaus Zeisberger und Georg Huber möglich sei. Die Fortschritte der jungen Tänzer konnten beim Maibaumaufstellen in Mietenkam, beim Pfingsthoagart sowie beim Standkonzert im Kurpark präsentiert werden. Stolz berichtete Wandinger von den guten Platzierungen der Trachtenkinder beim Sechs-Vereine-Platteln. Gesellig wurde es beim traditionellen Grillen wie auch beim Ausflug ins Salzbergwerk.

Neben den Tanzproben wurden zwei Singproben zum Erlernen von Klöpflerliedern organisiert. Beim Klöpfeln sammelten die Kinder 2600 Euro. Er informierte, dass 600 Euro an die Organisation „Chiemgauer Kinder in Not“ übergeben wurden. Auch dankte er Klaus Noichl für sein Engagement als Probenmusikant. Den Rückblick auf das vergangene Trachtenjahr übernahm Stellvertreter Simon Schmid, erinnerte an die verschiedenen Auftritte, aber auch an den Georgi-Markt, bei welchem der Verein den Biergartenbetrieb am Kirchplatz übernahm, und lobte die fleißigen Kuchenbäckerinnen. Er erinnerte zudem an den Leonhardi-Ritt und die Gauveranstaltungen, wie das Gaufest mit starker Beteiligung des Vereins.

Mit einem Hinweis auf eine lange Liste von Terminen leitete Vorsitzende Doris
Noichl auf das laufende Trachtenjahr über. Zudem berichtete sie vom Beginn des Loiferl-Strickkurses unter der Leitung von Sigrid Kattari. Sie bat für die zahlreichen Veranstaltungen um Unterstützung. So wird der Trachtenverein in gewohnter Weise wieder den Biergartenbereich vor der Kirche beim Georgi-Markt übernehmen

Zudem stehen dieses Jahr das Maibaumaufstellen wie auch die Ausrichtung des Sechs-Vereine-Preisplattelns an. Auch ein Vereinshoagart ist wieder geplant und die Grassauer werden sich beim Gautrachtenfest in Hohenaschau wie beim Gauball in Unterwössen präsentieren. Für Oktober sei zudem ein Vereinsausflug in das Trachtenkulturzentrum Holzhausen geplant.

Ehrungen für
verdiente Mitglieder

Langjährige Mitglieder sind für jeden Verein äußerst wichtig und so war es Doris Noichl eine Ehre, wieder einige Mitglieder auszeichnen zu können. Ganze 75 Jahre halten Theo Breit und Hanna Sichler dem Verein die Treue. Auf stolze 60-jährige Mitgliedschaft blicken Ludwig Sailer und Xaver Schreiner zurück. Für ein halbes Jahrhundert Vereinszugehörigkeit zeichnete sie Hanna Scholz und Franz Irger aus. Seit 25 Jahren im Verein sind Ursula Wimmer, Edi Sichler, Toni Sichler, Thomas Göls und Regina Schmid.

Röckefrauenvertreterin und Zweite Bürgermeisterin Daniela Ludwig lobte den Verein für die hervorragende Jugendarbeit und für die Unterstützung bei der Pflege der deutsch-französischen Freundschaft. Sie betonte, dass ohne die Unterstützung des Trachtenvereins viele Feste in der Gemeinde gar nicht möglich seien.

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