250000 Euro aus Staatshaushalt für Sanierung der Abtei Frauenwörth

von Redaktion

Münster auf der Fraueninsel samt dem Gasthaus Scholastika als Markenzeichen der Region erhalten

Chiemsee/Fraueninsel – Das Ausstellungszentrum Lokschuppen ist ein kultureller und die Abtei Frauenwörth ein religiöser Leuchtturm im Stimmkreis des heimischen Landtagsabgeordneten Daniel Artmann. Darum hat er sich dafür eingesetzt, dass die für das Jahr 2026 geplante Lokschuppen-Ausstellung „Versunkenes Ägypten“ und die Sanierung des Gästehauses Scholastika der Benediktinerinnen-Abtei im Kloster Frauenwörth auf der Fraueninsel mit jeweils 250000 Euro gefördert werden. Die Abtei der Benediktinerinnen Frauenwörth im Chiemsee wurde der Überlieferung nach um das Jahr 782 gegründet. Neben dem Nonnberg in Salzburg ist es das älteste bestehende deutschsprachige Frauenkloster nördlich der Alpen. Seit 1611 bietet das Gästehaus Scholastika Menschen Unterkunft für stille Tage der Besinnung und Einkehr oder Beherbergung während eines Seminars innerhalb der Abteimauern. Das Haus stellt innerhalb der Klosteranlage, neben dem Münster, das herausragendste Baudenkmal dar.

Seit zwei Jahren läuft mittlerweile die Generalsanierung des Gästehauses Scholastika. „Als ich von meinem Vorgänger Klaus Stöttner von der Deckungslücke dieser Sanierungsmaßnahme in der Abtei Frauenwörth gehört habe, habe ich diese Denkmalschutzmaßnahme sofort für die Fraktionsinitiative angemeldet“, berichtet Abgeordneter Artmann. „250000 Euro aus dem Staatshaushalt tragen maßgeblich zur Sanierung dieses besonderen Gästehauses am Chiemseeufer der Fraueninsel bei“, ist Artmann überzeugt. Annemarie Biechl, ehemalige Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Vereins der Freunde der Abtei der Benediktinerinnen Frauenwörth im Chiemsee, ist überglücklich über die gute Nachricht: „Es gibt für mich keinen vergleichbaren Ort, der sich in der Kombination von geistig-spiritueller Kraftquelle, moderner Erwachsenenbildung und reizvoller, idyllischer Landschaft mit Frauenwörth im Chiemsee messen kann.“ Auch Daniel Artmann ist glücklich über den Erfolg: „Es freut mich, dass gleich in meinem ersten Jahr als Landtagsabgeordneter eine halbe Million Euro in zwei Projekte meines Stimmkreises fließen. Mir ist wichtig, dass wir Rosenheim als Kulturstandort stärken und weiterentwickeln und das Münster auf der Fraueninsel samt dem Gasthaus Scholastika als Markenzeichen der Region rund um den Chiemsee für die Zukunft erhalten.“

Auch wird auf Antrag der Regierungskoalition aus CSU und Freien Wählern die Theatergesellschaft Bad Endorf mit 180000 Euro unterstützt.

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