Bauherr will 15 statt zwölf Wohnungen errichten

von Redaktion

Ausschuss lehnt Änderung als zu „massiv“ und „brachial“ ab

Prien – In der jüngsten Sitzung des Priener Bau- und Umweltausschusses ging es auch um die Tektur (Änderung eines bereits genehmigten Bauantrags, Anmerkung der Redaktion) zur Baugenehmigung eines Mehrfamilienhauses mit 15 Wohneinheiten und Tiefgarage in der Schulstraße. Wie Thomas Lindner von der Bauverwaltung informierte, wolle der Bauherr nun statt der bereits genehmigten zwölf Wohneinheiten 15 errichten. Dazu wolle er das Dachgeschoss des dreigeschossigen Gebäudes ausbauen. Der Baukörper erreiche dann eine Wandhöhe von knapp zehn Metern (vorher 8,64 Meter) und eine Firsthöhe von knapp 13 Metern. Es existiere kein Bebauungsplan, das Vorhaben müsse sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen. Ein Bezugsfall könne man im Friedhofsweg ausmachen, so Lindner.

Michael Anner (CSU) sagte, dass ihm dies zu groß sei. Die Gebäude in nächster Nachbarschaft seien deutlich niedriger. Vor allem zu denen in der Höhenbergstraße sei der Bau brachial. Gerhard Fischer (ÜWG) erklärte, von westlicher Sicht aus sei es in Ordnung, aber von der Schulstraße aus sei der Bau immens. Marion Hengstebeck (BfP) erachtete den Bau ebenso als sehr massiv, der sich nicht einfüge. Gunther Kraus (CSU) erklärte, der Bauherr solle in der Art und Weise bauen, wie das Gremium bereits zugestimmt habe. Das Gremium erteilte einstimmig kein gemeindliches Einvernehmen zur Tektur. wp

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