Prien – Ein donnernder Applaus erfüllte den ChiemseeSaal nach der Lehrermatinee der Priener Musikschule. Nach einer fünfjährigen Pause veranstaltete die Musikschule endlich wieder ein Lehrerkonzert. 24 Lehrkräfte boten ein äußerst unterhaltsames Programm.
Die Lehrkräfte präsentierten sich in verschiedenen Ensembles und boten eine breite Palette an Musikstilen, von Barock und Klassik über Volksmusik bis hin zu Jazz und Popmusik. Peter Gasser, Lothar Beyschlag und Joseph Schillinger eröffneten das Konzert mit einer Bläserfanfare, begleitet von Rebecca Landinger am Klavier. Die Volksmusikgruppe um die Gitarristin und Akkordeonistin Brigitte Buckl stimmte sanftere Töne an und leitete perfekt zu einem Programmteil mit klassischer Musik über. Querflötenlehrerin Valentina Urli-Safaric und Schulleiter Franz Anton Peter stimmten eine Sonate von Telemann an.
Götz von der Bey ließ mit seinem Cello Beethovens Cellosonate in G-Moll erklingen und wurde dabei gefühlvoll von Beste Aydin Krämer am Klavier begleitet. Es wurde richtig schwungvoll mit dem Railway-Station-Tango, gespielt von Elisabeth Dögerl an der Klarinette, Brigitte Buckl am Akkordeon, Rebecca Landinger an der Violine, Beste Aydin Krämer am Klavier und Heidi Martl am Kontrabass. Den Abschluss der ersten Konzerthälfte bildete die Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauss, verstärkt durch eine Triangel.
Nach der Pause eröffnete das Klaviertrio von Rebecca Landinger am Klavier, Angela Müller-Büsel an der Violine und Götz von der Bay am Cello die zweite Programmhälfte mit einem Satz aus Franz Schuberts wunderbarem Klaviertrio in Es-Dur. Die Volksmusikgruppe um Brigitte Buckl stimmte beschwingte Töne an. Dinis Meirinhos an der Gitarre und Franz Anton Peter entführten das Publikum energisch und zugleich melancholisch ins ferne Buenos Aires. Elisabeth Dögerl brillierte an der Klarinette, begleitet von Beste Aydin Krämer am Klavier mit dem Allegro amabile aus der Klarinettensonate von Johannes Brahms. Heidi Martl am Hackbrett und Brigitte Buckl an der Gitarre heizten mit einem fetzigen Samba ein.
Mit zwei Jazz-Nummern wurde es am Schluss noch einmal richtig laut. Rund um den stellvertretenden Schulleiter Tilo Heinrich hatte sich eine Jazz Combo formiert. Zum krönenden Abschluss spielten alle Lehrkräfte gemeinsam das Stück „Rolling in the deep“ von Adele, das Tilo Heinrich extra zu diesem Anlass arrangiert hatte. Das anspruchsvolle Gesangs-Solo übernahm Elisabeth Eder. Beschwingt strömte das Publikum nach einer Zugabe nach Hause.