Bernau – Nachdem Ende Februar bereits der erste Kiebitz in den Streuwiesen des Irschener Winkels beobachtet werden konnte, sind es mittlerweile – gute drei Wochen später – mindestens sieben Vögel, die sich in den Streuwiesen zwischen Birkenallee, Siebertweg (Chiemseerundweg) und Autobahn aufhalten. „Die Beobachtungen der vergangenen Tage“, so der Gebietsbetreuer Dirk Alfermann, „deuten eindeutig darauf hin, dass sich wenigstens drei Brutpaare in diesem Jahr hier niederlassen wollen!“ Nachdem im vergangenen Jahr, erstmals nach 30 Jahren, wieder ein Paar erfolgreich gebrütet hatte, wäre dies eine unglaubliche positive Entwicklung. „Umso wichtiger ist es jetzt“, so Alfermann“, dass sich alle Besucher an das Wegegebot halten und ihre Hunde an der Leine führen, damit die Vögel ungestört brüten können.“ Die ersten Jungvögel könnten dann im Idealfall schon Ende April beobachtet werden.