Siegsdorf – Bei der Hauptversammlung des Heimatvereins Eisenärzt bestätigten die Mitglieder einhellig ihre bewährte Führungsmannschaft.
An der Spitze des Vereins stehen weiterhin Siegsdorfs Zweiter Bürgermeister Manfred Guggelberger als Vorsitzender und Elisabeth Daubner als seine Stellvertreterin. Johann Guggelberger bleibt für die Kasse zuständig und Cornelia Guggelberger wurde als Schriftführerin bestätigt. Weiterhin als Beisitzer fungieren Florian Weichenrieder (Hüttenwart), Hans Scheck, Erwin Auburger und Herbert Dangl. Die Kassenprüfung wird von Tamara Hollnaicher und Anni Breitenfellner durchgeführt. Vor den Neuwahlen berichtete Vorsitzender Guggelberger über das aktive Vereinsleben im vergangenen Jahr, einschließlich des Bittgangs, des Patroziniums-Gottesdienstes an der Nothelferkapelle und zweier Ausflüge. Ein zweitägiger Ausflug führte die Mitglieder nach Lauf an der Pegnitz und Nürnberg, wo sie im Industriemuseum Lauf interessante Exponate besichtigen, darunter eine alte Walzenpresse aus Eisenärzt. Der zweite Tag in Nürnberg umfasste den Besuch des Reichstags-Geländes und viel Zeit für die Altstadt, die Burg und den „Schönen Brunnen“.
Kurz vor Weihnachten besuchten die Mitglieder Hochburg-Ach für das Historienspiel und den Handwerkermarkt rund um das „Stille Nacht-Lied“. Sie erkundeten den Siegsdorfer Kirchturm und schlossen das Jahr mit einer Fackelwanderung zur Dieselbachstube ab. Traditionell wurde im August der „Bund der Alten“ in der Dieselbachstube bewirtet. Hüttenwart Florian Weichenrieder lobte die Mitglieder für ihr Engagement bei Hüttenarbeiten.
Vorsitzender Guggelberger präsentierte historische Bilder aus Eisenärzt und sprach über eine Neuanschaffung des Vereins: den Ersatz des alten hölzernen Dorfbrunnens am Maibaum. Mithilfe alter Bilder wurde der ehemalige Brunnen rekonstruiert und wird den alten Holzbrunnen ersetzen. Er dankte den Mitgliedern für ihre Mitarbeit und lobte die Unterstützung aus Vorstand und Ausschuss, bevor er einen Ausblick auf die kommenden Monate gab.
Am Montag, 6. Mai, sind der Bittgang und die Maiandacht an der Nothelferkapelle geplant, gefolgt vom Patrozinium am Montag, 8. Juli. Bei genügend Interesse ist am Samstag, 31. August, ein Ausflug nach Niederbayern geplant.
Eine Zwei-Tage-Fahrt nach Würzburg und zum Kloster Schwarzenberg der Franziskaner Minoriten aus Maria Eck ist für den 4. und 5. Oktober geplant. Am 29. Dezember findet das beliebte „Christkindlsuchen“ im Dieselbachtal statt. fkr