Breitbrunn – In der Jahresversammlung der Gartler im Breitbrunner Gasthof zur Post konnte Vorsitzender Sepp Fritz neben 30 Mitgliedern auch fünf Interessenten begrüßen, von denen über die Hälfte ein Beitrittsformular unterzeichneten.
Nach einem durchwegs positiven Kassensturz von Schatzmeisterin Annemarie Plank konnten die Kassenprüfer Marion Schneider und Maria Wäsler die Mitglieder um die Entlastung der Vorstandschaft bitten. Auch der Schriftführerbericht von Tanja Gartner war recht informativ gehalten. Der Vorsitzende hielt nach seinem Rückblick ins vergangene Vereinsjahr ein Plädoyer für die bereits länger notwendige Beitragserhöhung. Aufgrund der gestiegenen Abgaben bleibe dem Verein selbst vom bisherigen Jahresbeitrag von 10 Euro lediglich ein sehr geringerer Betrag zur eigenen Verwendung, so lautet die Argumentation.
Daher wurde nach Absprache und Abstimmung eine Erhöhung auf 15 Euro ab dem nächsten Jahr der Versammlung vorgestellt und beschlossen.
Für 25-jährige Vereinszugehörigkeit von Thea Bergmann wird der Vorsitzende ein Blumengeschenk und die dazugehörige Urkunde bei einem Hausbesuch überreichen.
Abgerundet wurde die Versammlung durch einen interessanten Vortrag von Heidi Huber, die eine Fortbildung zur diplomierten Knospenpädagogin gemacht hat. Huber referierte sehr abwechslungsreich und mit interessanten praktischen Anwendungsmöglichkeiten über die Welt der Gemmotherapie, also die Heilkraft der Knospen.
Hierbei wird die Kraft der Natur, die in den Knospen steckt, genutzt, so Huber, indem aus diesen ein alkoholischer Auszug hergestellt und dieser als Spray auf die Mundschleimhaut aufgebracht wird.
Für alle, die diese einmalige Verfügbarkeit der Knospen jetzt im Frühling nutzen wollen und sich selbst ein sogenanntes Muttermazerat aus den Knospen einer Pflanze herstellen möchten, hatte die Referentin ein kleines Starterset – Glasfläschchen mit benötigter Flüssigkeit und Sprühflasche – mit im Gepäck.
In seinem Ausblick auf das kommende Vereinsjahr berichtete Fritz von Aktivitäten wie unter anderem dem Altarschmuck beim kommenden Feuerwehrjubiläum und erinnerte schließlich an den geplanten Ausflug Ende Juni in die Stiftung Attl zur Besichtigung der dortigen Gärtnerei. wak