„Ich vermisse Respekt“

von Redaktion

Mahnende Worte bei der Versammlung der Soldatenkameradschaft in Staudach-Egerndach

Staudach-Egerndach – „Wir dürfen nicht müde werden, gegen den Krieg vorzugehen“, betonte Hans Ranz, Reservistenvertreter in der Jahreshauptversammlung der Krieger-, Soldaten und Reservistenkameradschaft im Gasthof „Zum Ott“.

„Wir müssen schauen, dass wieder mehr Vernunft einkehrt und wir Respekt füreinander haben. Das vermisse ich“, sagte Hans Ranz und betonte zugleich, dass man nicht zu den aktiven Soldaten zähle, sondern zu den Reservisten. Auch müsse die Bevölkerung auf die gefährliche Situation aufmerksam gemacht werden, denn die Kriege würden mehr. Er rief dazu auf, die Stimme zu erheben.

Monatlicher Stammtisch

Schließlich verwies er auf den monatlichen Stammtisch der Reservisten, jeden ersten Sonntag im Monat im Gasthof „Zum Ott“, bei welchem auch Nichtreservisten zur Diskussion eingeladen sind und wünschte ein friedvolles Jahr.

Nach einem ausführlichen Kassenbericht von Kassenwart Andi Fritzenwenger, dessen Richtigkeit von Kassenprüfer Klaus Weisser bestätigt wurde, erinnerte Vorsitzender Bernhard Koller an die Aktivitäten des Vereins. Unter den 97 Mitgliedern befinden sich 55 Reservisten. 31 fördernde Mitglieder zählt der Verein zudem. Mit der Fahnenabordnung habe sich die KSK am Jahrtag der Vereine, an Fronleichnam, an der Wallfahrt nach Maria Eck und an der 72. Gedenkmesse auf der Kampenwand bei schlechtem Wetter beteiligt. Auch erinnerte er an den Vereinsausflug nach Nürnberg mit Besuch des Klosters Weltenburg und der Befreiungshalle in Kelheim. Für den Bund Deutscher Kriegsgräber wurde an Allerheiligen gesammelt und auch am Volkstrauertag beteiligte sich der Verein mit einer Kranzniederlegung. Beim Adventsmarkt halfen die Mitglieder beim Aufbau der Hütten und kümmerten sich um die Stromversorgung. Schließlich erinnerte er noch an die gelungene Adventsfeier, die gemeinsam mit dem VdK-Ortsverband organisiert wurde.

Große Pläne
für das Jahr 2024

In seiner Vorschau gab er die Termine für Veranstaltungen, wie Jahrtag der Vereine, Fronleichnamsprozession und Kriegerwallfahrt bekannt. Allerdings habe man sich für die Wallfahrt bereits entschuldigt, da zeitgleich die Feuerwehr ihr 150-jähriges Bestehen feiert. Bei der Gedenkfeier auf der Kampenwand wird die KSK wieder teilnehmen und sich am Erntedankfest beteiligen. Die Adventsfeier ist für den 1. Dezember geplant. Ein Vereinsausflug steht noch nicht fest.

Abschließend wurde beschlossen, aus den Einnahmen des Adventsmarktes die Trachtenjugend mit 500 Euro zu fördern.

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