Gstadt – Einstimmig begrüßten die Gemeinderäte von Gstadt in ihrer jüngsten Sitzung die Kernforderungen des Landkreises Rosenheim zu den Variantenentscheidungen der Deutschen Bahn bezüglich Brenner-Nordzulauf.
Bürgermeister Bernhard Hainz (FWG) informierte das Gremium, dass „ein geschlossenes, ein bestmöglichstes Auftreten“ dem Anliegen mehr Nachdruck verleihe. Deshalb seien alle Landkreisgemeinden generell gebeten worden, die Kernforderungen zu unterstützen.
So stehe unter anderem in den Kernforderungen, dass ein grundsätzlicher Nachweis zu erbringen ist, „dass für die Umsetzung des Brenner-Nordzulaufs die Errichtung einer Neubaustrecke tatsächlich erforderlich ist. Kann dieser Bedarfsnachweis nicht erbracht werden, ist das Projekt aufzugeben,“ zitierte Hainz aus den Kernforderungen. Weiter werden eine Innunterquerung nördlich von Rosenheim und eine maximale Tunnellösung nördlich von Rosenheim einschließlich Prüfung weiterer Trassenalternativen (zum Beispiel Trassenvorschlag „Orange“), ein Tunnel von Kirnstein bis zur Innleiten, eine Verlegung der Verknüpfungsstelle Kirnstein in den Wildbarren sowie der Schutz der Landwirtschaft. Ohne weitere Nachfragen schloss sich der Gemeinderat von Gstadt mit 13:0 Stimmen den Kernforderungen des Landkreises an. elk