Grassau/ Rottau – Bei der Eröffnung des neuen Waldkindergartens in Rottau gaben Bürgermeister Stefan Kattari und der Leiter der Einrichtung, Max Schlosser, zwei sehr erfreuliche Mitteilungen bekannt: Es sind noch 16 Plätze frei – und es können auch auswärtige Kinder aufgenommen werden.
Bürgermeister Stefan Kattari begrüßte bei der Eröffnung Kai Wagner und Sonja von Rosen vom Kreisverband Traunstein der Arbeiterwohlfahrt (AWO), den Leiter des neuen Waldkindergartens Max Schlosser, Siegi Wimmer, Leiter des Technischen Bauamts der Gemeinde, sowie Marina Pfaffinger, die für die Kindergärten des Marktes Grassau zuständig ist.
Bau termingerecht
fertiggestellt
Kattari freute sich, dass der Bau termingerecht fertiggestellt wurde. Zuständig dafür war der AWO-Kreisverband Traunstein, der bei der Planung mitentscheiden konnte. Die Kosten für den neuen Waldkindergarten betrugen 120000 Euro. Für die Wahl der AWO als Betreiber des Waldkindergartens sprach zum einem, dass diese auch Betreiber des Rottauer Kindergartens ist. Zum anderen hatte die AWO sehr gute Ideen für den Bau des neuen Kindergartens.
Die Zusammenarbeit zwischen AWO und der Gemeinde wurde von Bürgermeister Stefan Kattari gelobt. Er bezeichnete es als positiv, dass im Team der Betreuer des Waldkindergartens auch ein Mann ist, nämlich der Leiter der Einrichtung Max Schlosser. Die Firma Junginger aus Baden-Württemberg war für den Bau zuständig. Arbeiter dieser Firma bauten die Tische und Bänke ein und sorgten für die Beleuchtung mit Solar-Generatoren. Der Bau mit viel Lärchenholz ist schön anzusehen.
Gemeinsame
Aktionen geplant
Der neue Waldkindergarten wurde nicht am ursprünglichen Ort beim Wasserbehälter, sondern in dessen Nähe am Waldrand Richtung Rottau gebaut. Der Parkplatz für die Fahrzeuge der Eltern liegt an der Adersberger Straße. Das ist laut Bürgermeister ein sehr viel besserer Platz als der anfangs geplante Parkplatz beim Gruber-Nussbaum.
Der neue Waldkindergarten soll eine wichtige Ergänzung zum Rottauer Dorf-Kindergarten werden. Geplant sind auch gemeinsame, einrichtungsübergreifende Aktionen der jeweiligen Kindergartengruppen.
Max Schlosser gab bekannt, dass die Bringzeit für die neue Einrichtung für die Zeit von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr vorgesehen ist. Die Kinder sind bis zum Schluss um 13.30 Uhr bei jedem Wetter draußen. Der neue Bau steht als Rückzugsort bereit, wenn es notwendig ist.