Grassau/Rottau – Vorsitzender Stefan Hofmann begrüßte die zahlreichen Besucher der Jahresversammlung der Feuerwehr Rottau im Café König. Die Anzahl der aktiven Mitglieder gab er mit 53 Einsatzkräften an, davon sind 17 Atemschutzgeräteträger.
2024 leistete die Wehr 59 Einsätze, darunter 29 Sturm- oder Wasserschäden, neun Verkehrsabsicherungen und sechs Brände. Es wurden 269 Termine wahrgenommen, dabei 59 Einsätze, 42 Fortbildungsveranstaltungen und 35 Übungen. Die aktive Mannschaft leistete insgesamt 3142 Arbeitsstunden. Davon waren 1347 Übungsstunden und 582 Einsatzstunden und 159 Stunden bei der Führungsstelle Achen. Für das neue Gerätehaus erbrachten die Aktiven in den Jahren 2021 bis 2024 insgesamt 1682 Arbeitsstunden. Für 25-jährige aktive Dienstzeit erhielten Florian Hofmann und Andreas Huber das silberne Ehrenkreuz des Freistaates Bayern. Außerdem bekam Thomas Hofmann für 30-jährige Dienstzeit eine Urkunde. Der Vorstand gedachte des langjährigen Mitglieds Hans Schmid, bei seiner Beerdigung in Greimharting war eine Fahnenabordnung des Vereins dabei.
Schriftführer Sepp Lackerschmid senior ging in seinem Bericht ausführlich auf den Bau des neuen Feuerwehrhauses mit Kosten von vier Millionen Euro ein und hob dabei die großartigen Eigenleistungen der Mitglieder hervor. Danach folgte die Einweihung des neuen Gerätehauses, bei der viel Prominenz dabei war, und Führungen durch das neue Gebäude und Fahrten mit dem neuen Feuerwehrauto angeboten wurden.
Der Kassenbericht von Kassier Sepp Laubhuber ergab, dass das Jubiläumsjahr zu einem Verlust von 20000 Euro führte, der Kassenstand aber trotzdem noch positiv ist. Die Kassenprüfer Herbert Straßer und Markus Feichtlbauer bescheinigten dem Kassier eine korrekte Kassenführung und so wurden Kassier und Vorstandschaft einstimmig entlastet.
Vorsitzender Stefan Hofmann gab den Mitgliederstand der Feuerwehr mit 230 an, sprach über den Kindergartenbesuch, den Aktivenausflug, den Adventsmarkt und dann kam er zum großen Thema im vergangenen Jahr, 150 Jahre Feuerwehr Rottau.
Hofmann dankte allen, die zum guten Gelingen des Festes beigetragen haben, der Bangaschta-Familie, die die Festwiese zur Verfügung gestellt hat, Schirmherr Stefan Kattari und der Gemeinde Grassau, dem Bauhof und allen örtlichen Vereinen und Firmen.
Für Kommandant Florian Hofmann war 2024 ein grandioses Jahr, aber er sei froh, dass es vorbei ist. Der Verein hat 73 Einsatzkräfte mit einem Durchschnittsalter von 33,8 Jahren, die insgesamt 3142 Arbeitsstunden geleistet haben. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und sagte zu den Aktiven „Dankeschön für eure Zeit und Arbeit.“ Rainer Winklmair von der Führungsstelle Achen, die ihr Quartier im neuen Feuerwehrhaus in Rottau hat, lobte die gute Zusammenarbeit. Jugendwart Lukas Hofmann betreut 16 Jugendliche. Ihr Zeitaufwand betrug 418 Stunden im Jahr 2024.
Der Schirmherr beim letztjährigen Feuerwehrfest, Bürgermeister Stefan Kattari, begann mit seinen Erinnerungen an das Jahr 2024: der Umzug der Rottauer Wehr in das neue Feuerwehrhaus, das neue Löschfahrzeug, das Fest der Rottauer Feuerwehr zum 150-jährigen Bestehen und die harmonische Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Rottau. Im Namen der Gemeinde sprach er allen seinen Dank aus, die bereit sind, andere aus Gefahren zu retten. Er dankte der Vorstandschaft und den Kommandanten für die gute und vertrauensvolle Arbeit. Er wünschte den Kräften, dass sie gesund aus allen ihren Einsätzen zurückkommen.
Zum Schluss übergab die Rottauer Feuerwehr einen Scheck über 750 Euro für die Aktion „Hilfe für Helfer“ zugunsten verunglückter Aktiver der Feuerwehr an Kreisbrandinspektor Rupert Kink. Kommandant Florian Hofmann und Vorsitzender Stefan Hofmann überreichten Rupert Kuhn eine Urkunde für 30-jährigen Dienst bei der Feuerwehr. aj