Inzell – Trotz unsicherem Wetter fand die traditionelle Maiandacht der Inzeller Bäuerinnen an der Holzner Kapelle statt. Zelebrantin Maria Kamml-Plock begrüßte die zahlreichen Gläubigen, die gemeinsam mit den Bäuerinnen für gutes Wetter, eine reiche Ernte und Frieden beteten.
Musikalisch begleitet wurde die Andacht von den Adlgasser Sängern und der Kapellen-Musi mit Marianne Eicher, Peter Holzner, Florian Seestaller und Falk Lexhaller.
Kamml-Plock betonte, die Maiandacht sei eine Begegnung des Miteinanders, was durch gemeinsames Beten und Singen unterstrichen wurde. Sie erinnerte an Maria als Symbol für Leben und Wachstum, dargestellt durch blühende Blumen und Rosen. Die Bäuerinnen waren aktiv in die Gestaltung eingebunden. Als Zeichen der Schöpfung pflanzte Nicolle Dufter dabei jeweils eine Strohblume ein, während die Gläubigen mit „Maria bitte für uns – Maria erblühe für uns“ antworteten. Mit dem Schlussgebet aus dem „Hymnus Akathistos“, dem ältesten Marianlob, endete die stimmungsvolle Andacht. Kamml-Plock dankte allen Teilnehmern und besonders den Musikanten.