Chiemgau-Dachmarke für Grassau

von Redaktion

Tourismusausschuss erwägt gemeinsame Vermarktung

Grassau – Der Grassauer Tourismusausschuss und Tourismusleiter Max Felber können sich eine Teilnahme am Dachmarkenkonzept des Chiemgautourismus durchaus vorstellen, wie in er jüngsten Ausschusssitzung diskutiert wurde. Neu und modern möchte man sich auch hinsichtlich des Logos aufstellen. Tourismusgeschäftsführer des Chiemgautourismus Franz Bauer klärte die Ausschussmitglieder über den Dachmarkenprozess, über Strategien und gemeinsame Vermarktung der Region auf und zeigte anhand einige Beispiele aus der Region wie die Dachmarke Chiemgau zu definieren und in der eigenen Werbung eingebaut werden kann. Jeder Ort solle sich selbst präsentieren, aber gemeinsam nach außen einheitlich auftreten, sodass dieser einer Region zugeordnet werden kann. Bauer zeigte, dass die Chiemgau-Region zu den übernachtungsstärksten Regionen zählt und über drei Millionen Übernachtungen aufweisen könne. Er nannte Zuwächse von 2,5 Prozent. Damit sei die Chiemgau Region die am schnellsten wachsende. Das einheitliche Bild wird über die Seiten im Internet vermittelt. Hierzu meinte Franz Heuberger (SPD), dass der Grassauer Web-Auftritt gerade erst ein Relaunch erhalten habe. Laut Tourismusleiter Max Felder liege das Baukastensystem und das Design vor. „Das Erscheinungsbild ordnet sich dem Tourismus unter“, so Bauer. Sich dem Konzept anzuschließen sei leicht umsetzbar.

Tom Hagl (CSU) verwies auf das Logo der Gemeinde, das einer Briefmarke nachempfunden wurde und sehr verspielt aussehe. Die Logos anderer Gemeinden seien klar und deutlich zu erkennen. Die Aufmerksamkeitsspanne der Betrachtenden sei gering, wusste Bauer. Folglich ist ein klares, deutliches Logo, das nicht so verspielt und lieblich sei, besser zu vermarkten. Ziel sei es, so Bauer, möglichst viele Orte mit ähnlichen Auftritten, aber unterschiedlichen Inhalten zu vereinen, um sich als starke Region mit einer Dachmarke zu zeigen.

Laut Tourismusleiter Felber bewege man sich bereits in der gleichen Farbwelt. Bürgermeister Stefan Kattari fasste zusammen, dass eine Überarbeitung des Logos sinnvoll erscheint. tb

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