30 Neugierige kommen zur ersten Grassauer Gartenroas

von Redaktion

Gartenbauverein lädt zur Entdeckungstour durch drei private Paradiese ein – viele Tipps für die eigene Gestaltung

Grassau – Die meisten Gärten stehen in voller Blüte und man erfreut sich an dem Duft, die Farben und Formen. So unterschiedlich die Gärten sind, so unterschiedlich ist auch die Gartengestaltung. Bei der ersten Gartenroas des Gartenbauvereins Grassau durften sich die 30 Teilnehmer drei unterschiedliche Gärten in Grassau ansehen.

Barbara Leitner, Vorsitzende des Gartenbauvereins, freute das unerwartet große Interesse und dankte der ersten Gartenbesitzerin, Elisabeth Noichl, für das Öffnen ihres kleinen Gartenparadieses.

Der große Garten weist unterschiedliche Bereiche auf. Die Sonnenterrasse ist umgeben von einem kleinen Teich mit Wasserpflanzen und Goldfischen darin. Wohl viel Aufwand benötigt der sauber gepflegte Rasen. Im Bereich des Gemüse- und Kräutergartens wächst es schon ordentlich und auch hier muss für eine reiche Ernte viel Zeit investiert werden. Blühende Büsche ergänzen das Arrangement. Der Garten ist so angelegt, dass Insekten und andere Wildtiere Unterschlupf finden und es bleibt deshalb der ein oder andere Bereich sich selbst überlassen. Es machte Spaß, auf Entdeckungsreise zu gehe. Auch bei der zweiten Gartenbesitzerin Susanna Bauer gehörte Wasser mit zum gestalterischen Element: Auch sie hatte einen kleinen Teich, sogar mit interessiertem Frosch. Ihr sei es wichtig, möglichst wenig Arbeit mit dem Garten zu haben und so dominierten blühende Büsche. Kleine abgetrennte Bereiche, Ecken und Nischen, ganz unterschiedlich dekoriert, boten immer wieder neue Eindrücke. Ein Garten zum Wohlfühlen und zum Seele baumeln lassen.

Noch jung ist der Garten von Elfi Peters. Nach dem Bau des Hauses galt es den Garten neu anzulegen. Die verschiedenen Bereiche, ob schattig, sonnig, mal mit nährstoffarmem Boden nütze sie sehr gut und so blüht und gedeiht es überall.

Jede Gartenbesitzerin berichtete über ihr besonderes Augenmerk und verriet einige Tipps und Tricks. So erklärte Elfi Peters, dass sie bei den Tomatenpflanzen einen kleinen, leeren Blumentopf in die Erde drückt, denn Tomaten müssen vorsichtig gegossen werden und über den leeren Behälter funktioniere dies gut.

Die 30 Teilnehmer der Premiere genossen es, sich in den Gärten umzusehen und sich auszutauschen. Die nächste Gartenroas wird dann in Rottau stattfinden, denn auch dort gibt es wunderschöne Gärten zu entdecken. tb

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