Allrounder für Grassau

von Redaktion

160000-Euro-Investition ersetzt zehn Jahre altes Schmalspurfahrzeug

Grassau – Ein kleines Kraftpaket mit vielen Einsatzmöglichkeiten, ideal für Pflegearbeiten des Bauhofs, konnte nun mit dem Ladog Schmalspurfahrzeug in den Dienst gestellt werden. Bauhofleiter Michael Höger mit stellvertretendem Leiter Florian Hofmann zeigten Bürgermeister Stefan Kattari das neue Bauhoffahrzeug.

Wie bei einem Baukasten wurde das neue Kommunalfahrzeug auf die Bedürfnisse des Bauhofs zugeschnitten, informierte Höger. So könne dieses auf den Gehwegen fahren. Die Fahrerkabine des 115 PS starken Gefährts mit Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h bietet eine sehr gute Rundumsicht, was bei Mäharbeiten und beim Winterdienst sehr von Vorteil ist. Eine Zuladung auf der Ladefläche von 2,5 Tonnen ist möglich. Damit können die Bauhofmitarbeiter auch Wanderwege neu aufkiesen. Vielseitige Einsatzmöglichkeiten bietet dieses allradbetriebene Fahrzeug im Wert von über 160000 Euro. Beim Wegebau, aber auch durch die Aufsatzmöglichkeiten und Hydraulik kann ein Böschungsmähwerk zum Einsatz gebracht werden. Mit einer großen Schaufel ausgestattet, dient es im Winter dem Schneeräumen, und im Sommer kann auf der Ladefläche der große Wassercontainer transportiert werden, um die vielen Blühflächen in der Gemeinde zu bewässern. Der Allrounder besitzt viele Einsatzmöglichkeiten.

„Wir sind stolz auf unseren Bauhof und die Mitarbeiter leisten viel, da ist es selbstverständlich, dass sie mit gutem Gerät ausgestattet werden“, sagte Bürgermeister Kattari voll des Lobes. Er verwies darauf, dass der Ladog das bis dato im Betrieb gewesene Schmalspurfahrzeug ersetzt. Dieses war über zehn Jahre im Einsatz.

Der Bauhof ist für die vielen Blühflächen, für die Gestaltung der Kreisverkehre, der Pflanzentröge, des Kurparks, der Spielplätze und des Reifinger Sees sowie die Pflege der Geh- und Wanderwege, um nur einige Aufgabenfelder zu nennen, verantwortlich und kann zu Recht stolz auf seine Arbeit sein. Wie schnell gearbeitet werde, zeige sich auch immer nach dem Leonhardi-Ritt, heißt es bei der Gemeinde. Einen Kehraufsatz hat das neue Kommunalfahrzeug natürlich ebenfalls. tb

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