Marquartstein bleibt Luftkurort

von Redaktion

Neues Gutachten erfüllt Bedingungen für das Prädikat

Marquartstein – Auf der jüngsten Gemeinderatssitzung freute sich Bürgermeister Andreas Scheck, dass er das positive Ergebnis des Gutachtens für Luftqualität, Klimaanalyse inklusive Bioklimabeurteilung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilen konnte. Der Rezertifizierung als „Luftkurort“ durch die Regierung von Oberbayern steht damit nichts im Wege. Die nächste Untersuchung hat wieder in zehn Jahren zu erfolgen. Ein Auftrag zur Untersuchung durch den DWD wurde im Januar 2023 erteilt. Dieser beinhaltete die Untersuchung der Luftqualität auf der Grundlage einjähriger lufthygienischer Messungen in der Gemeinde und die Aktualisierung der Standard-Klimaanalyse einschließlich Bioklimabeurteilung.

Geringe
Belastung

Die Messungen wurden im April 2023 gestartet und im August 2024 beendet. Das Gutachten ist nun bei der Gemeinde eingegangen.

Die Überprüfung der Luft in Marquartstein hat ergeben, dass die mittlere Belastung der untersuchten Luftbeimengungen überwiegend im geringen bis äußerst geringen Bereich liegt. Nur die Belastung mit Grobstaub ist an der verkehrsbezogenen Messstelle normal ausgefallen. Die Bedingungen für das Prädikat sind somit erfüllt.

Außerdem wurde bestätigt, dass die Bedingungen aufgrund der bioklimatisch relevanten Einflussfaktoren ebenfalls für das Prädikat Luftkurort erfüllt sind.

Bürgermeister Andreas Scheck (BfM) berichtete auch von einer Anregung aus dem Beirat für Soziales für eine Jugend-Ideenwerkstatt. Die letzte fand – mit der Beteiligung der Abteilung Jugendarbeit im Landratsamt Traunstein – 2017 statt. Inzwischen haben sich die Bedingungen in den vergangenen acht Jahren verändert und es sind neue Jugendliche herangewachsen. Deshalb soll diesen mit der Durchführung zweier neuer Termine für eine Jugend-Ideenwerkstatt Gelegenheit gegeben werden, sich in der Gemeinde für Veränderungen und Verbesserungen des Umfeldes für ihre Altersgruppe einzusetzen. Gemeint sind Jugendliche zwischen zwölf bis 20 Jahren, die von der Verwaltung eingeladen werden sollen. In einem ersten Termin werden Ideen und Wünsche der Jugendlichen gesammelt, die dann in einem weiteren Termin verfeinert und auf Durchführbarkeit geprüft werden. Der Gemeinderat gab einstimmig grünes Licht für die Aktion.

Geschäftsleiter Florian Stephan verlas Beschlüsse aus nichtöffentlichen Sitzungen im Mai: Der Gemeinderat beauftragte die Firma Swietelsky aus Traunstein mit den Außenanlagen bei der Erweiterung des Bauhofes über rund 156000 Euro. Die Vergabe des Auftrages für die Zaunanlage beim Bauhof ging an die Firma Schreier Zäune aus Traunreut über rund 25000 Euro. Für den Waschplatz beim Bauhof ging der Auftrag an die Firma Kaindl aus Reit im Winkl über knapp 16000 Euro.

Staudacher Straße
wird erneuert

Der Zustand der im gemeindlichen Eigentum befindlichen Stichstraße der Staudacher Straße war Thema im Mai für die Gemeinderäte. Nach Verlegung der Fernwärme-Leitungen soll eine vollflächige Asphaltschicht sowie Vorkehrungen zur Oberflächenentwässerung hergestellt werden. Den Auftrag über knapp 16000 Euro hierfür ging an die Firma Swietelsky.

Abschließend informierte Bürgermeister Andreas Scheck, dass die Freiwillige Feuerwehr Marquartstein eine größere Gemeinschaftsübung mit den Nachbargemeinden organisiert, die am 7. Juli am Oberen Mühlfeldweg stattfinden wird.

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