Rimstings erste Filmgala findet große Resonanz beim Publikum

von Redaktion

Einstündiger Streifen der Grundschüler feiert Premiere auf dem roten Teppich – Viel Lob für Teamleistung

Rimsting – Eleganz, Emotionen und ein roter Teppich: Die Filmgala anlässlich der Präsentation des ersten Schulfilms der Rimstinger Grundschule in Zusammenarbeit mit dem Haus für Kinder Rimsting (Hort) war ein feierlicher Abend mit unvergesslichen Momenten.

Die geladenen Gäste der ersten Filmgala Rimstings trafen sich nun in der festlich geschmückten Turnhalle. Persönlich begrüßt wurden die großen und kleinen Gäste von Schülern der Grundschule sowie der Schulleitung, Julia Scharpf und Christina Wöger, am roten Teppich. Dem Motto angemessen waren alle in großer Robe gekommen, es glitzerte und funkelte an den Kleidern der Mädchen und Damen, die Herren kamen im Anzug mit Fliege, einige der Schüler waren mit Lederjacke und dunkler Sonnenbrille als Security kostümiert.

Nach einem ersten Empfang im Foyer, der Elternbeirat schenkte gegen eine Spende Getränke aus, begaben sich alle Gäste auf die reservierten Plätze. Die jungen Moderatorinnen Ella und Jule begrüßten die Gäste und ließen alle Mitwirkenden des Films, groß wie klein, auf die Bühne kommen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde durch alle Mitwirkenden selbst, übernahmen Scharpf und Wöger das Mikro und erzählten, wie es zu dem Projekt „Schulfilm“ gekommen war und wie die anfangs noch recht kleine Idee zu einem einige Minuten dauernden Imagefilm über die Rimstinger Grundschule immer größere Wellen schlug und langsam mit der Hilfe vieler Beteiligter zu einem einstündigen Film wurde.

Das Geheimrezept des gelungenen Projekts war, wie so oft, gemeinschaftliches Zusammenarbeiten, Beharrlichkeit und eine Prise Zufall. So erzählte die Schulleiterin Julia Scharpf beispielsweise, dass sich erst durch Gespräche innerhalb der Schulfamilie herausstellte, dass ein Rimstinger Schülervater, Philipp Kobilke, schon erfolgreich als Filmkomponist arbeitet. Diesem Vater und den Horterziehern sowie dem Religionslehrer Werner Hofmann, der gleichzeitig auch noch als Seelsorger in der Theaterpastoral im gesamten Landkreis Rosenheim arbeitet, ist es hauptsächlich zu verdanken, dass die große Begeisterung und die Spielfreude der Schüler in diesen großartigen Film mündeten.

Nach weiteren Danksagungen an Mike Engels von Mikes Kino, der gesamten Gemeindeverwaltung Rimstings – allen voran Franz Fischer als Technikbeauftragten – und auch Sebastian Niedermayer, der mit seiner Firma das professionelle Equipment beisteuerte, wurden an alle Mitwirkenden noch der Rimstinger Oscar in Form des goldenen Schulschafs Wolly überreicht und auch Bürgermeister Andreas Fenzl, selbst Mitwirkender im Film, lobte das Projekt und die ganze Schulfamilie.

Nach den, für einige kleinere Kinder, etwas langen Vorreden und Danksagungen durfte es dann endlich losgehen und der Saal wurde dunkel und die ersten Szenen des Films begeisterten die Zuschauer.

Der Film erzählt die Geschichte einiger Kinder der Rimstinger Grundschule, die sich auf die Suche machen, das Geheimnis zu ergründen, was das Wichtigste ist, was man als Kind lernen sollte. Dazu befragen die einzelnen Kinder im Film Akteure der Schulfamilie und der Gemeinde wie die Schulsekretärin Rita Ass, die Elternbeirätin Larissa Rutkowski, den Bürgermeister Andreas Fenzl, Erzieherinnen, die Büchereidamen aber auch einzelne Eltern kamen zu Wort. Diese Interviews liefern vielfältige und teils tiefgründige Erkenntnisse, das allerdings reicht den Schülern aus dem Film nicht. Deshalb wird dann mit all diesen gesammelten Antworten noch die KI, die „Kinder Intelligenz“, von den Kindern gefüttert und befragt. Diese eigens für den Film entwickelte zukunftsweisende Maschine spuckt schließlich das für die Kinder schlüssige Ergebnis aus: Das Wichtigste, was Kinder in der Schule lernen sollten ist: Höre auf dein Herz. Benutze deinen Verstand und werde aktiv.

Nach dem Abspann und lang anhaltendem Applaus durch das begeisterte Publikum verteilten alle Schulkinder zusammen an jeden einzelnen Zuschauer noch diese Quintessenz des Films auf kleinen Zetteln auf Popcorntüten. Die Gala und damit ein großer Abend des Rimstinger Kulturlebens war damit zwar eigentlich zu Ende, trotzdem blieben die meisten noch ganz berührt von dem Film und dem Abend in der Turnhalle. Bevor alle den Heimweg antraten, wurde noch viel über den Film gesprochen, Erinnerungsbilder gemacht und gelacht sowie über die eigene Schulzeit sinniert und sich ausgetauscht.

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