Unterwössner pilgern nach Maria Eck

von Redaktion

„Der Glaube lebt weltweit“ – Pfarrer Martin Straßer leitet den Gottesdienst

Unterwössen – Am Sonntag, dem Dreifaltigkeitssonntag, unternahm die Pfarrgemeinde Unterwössen ihre traditionelle Wallfahrt nach Maria Eck. Es war ein besonderer Tag, der die Teilnehmer in mehrfacher Hinsicht bewegte. Für 14 Wanderer über die Berge nach Maria Eck begann er bereits um 6 Uhr in der Früh. Pfarrer Martin Straßer hieß in der eindrucksvollen Wallfahrtskirche die Wanderer und die Unter- und Oberwössner willkommen, die mit dem Auto oder dem Fahrrad hinzustießen. Der Gottesdienst war sehr gut besucht. Pfarrer Straßer sieht das Heilige Jahr 2025 unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“. Er beschreibt die Wanderer in der Bergwelt als Teil der großen Schöpfung, in der von den Bergen bis zu den kleinsten Lebewesen Gottes Herrlichkeit sichtbar werde. Eine Pilgerreise sei immer auch ein gemeinsames Erlebnis. Gerade in unruhigen Zeiten sei das Zusammenkommen, das Miteinander im Glauben ein starkes Zeichen. „Der Glaube lebt weltweit und lädt uns ein, ihn immer wieder zu erneuern“, so der Pfarrer. Die Fürbitten las der Unterwössner Michael Sichler. Drei Ministrantinnen aus Unterwössen assistierten. Ein Quartett aus dem heimischen Kirchenchor mit Margit Schlaipfer, Regina Zeißl, Janö Iranyi und Klaus Fladischer gab dem Gottesdienst einen musikalischen Rahmen. Maria Blank begleitete an der Orgel. Zuvor am Morgen um 6 Uhr machten sich die 14 Wanderer aus Unterwössen auf den Weg über die Berge zur Wallfahrtskirche Maria Eck. Die 22 Kilometer und 1500 Höhenmeter verlangte den Frauen und Männern bei der Hitze einiges ab. Bergwanderführer und Bergwachtler Sepp Auer hatte ein Auge auf seine Mitwanderer.

Der Weg führte über die Jochbergalm, Grundbachalm, Bischofsfellnalm, Hinteralm. Nach einer Kaffeepause ging es ins Weißachental hinunter und auf der anderen Seite wieder hinauf. Über die Gleichenberg- alm, die Mittelstation der Hochfellnbahn, die Hoch- erbalm und die Hargassalm erreichten die 14 im Abstieg nach acht Stunden Maria Eck. Es blieb noch Zeit, sich in der Klostergaststätte von den Strapazen zu erholen. lfl

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