Neubau nach Abriss genehmigt

von Redaktion

Gemeinde Rimsting fordert Beseitigung illegaler Gerätehalle auf der Ratzinger Höhe

Rimsting – Als „Abschluss eines langen Prozesses“ bezeichnete Bürgermeister Andreas Fenzl den nun eingereichten Plan für den Neubau einer Gerätehalle bei einem Anwesen auf der Ratzinger Höhe. Voraussetzung: Der Bauwerber reißt die bestehende Gerätehalle, die er ohne Genehmigung zusammen mit einer Stützmauer schon vor Jahren errichtet hat, ab. Bereits im November 2023 hatte der Gemeinderat den Bauantrag behandelt und er kam zu dem Schluss, dass er nicht dem beim Ortstermin 2022 vereinbarten Umfang entspreche. Aufgrund zahlreicher Abweichungen (etwa beinahe die doppelte Größe, ein Obergeschoss und eine massive Vordachverlängerung) stimmte der Gemeinderat dem Antrag 2023 nicht zu. Räumte damals aber ein: „Grundsätzlich könnte sich das Gremium einen reduzierten Anbau vorstellen. Dann müssten aber alle Bauten auf der Nordseite (Gebäude und Stützmauern) entfernt werden“.

Mittlerweile habe der Bauherr beim Landratsamt in Rosenheim eine geänderte Planung eingereicht und folgende Änderungen eingearbeitet: Der Anbau soll nun eine Grundfläche von 9,99 Meter auf sechs Meter bekommen und auch ein Obergeschoss mehr erhalten. Der Neubau soll den gleichen Umfang bekommen, wie der abzubrechende Bestand und der Stadl im Norden sowie die Stützmauer sind in der neuen Planung als abzubrechend dargestellt. Regina Feichtner von der Verwaltung erklärte dazu, dass auch der Kreisbaumeister bei einem Ortstermin geäußert habe, dass sich das Landratsamt dazu positiv stelle. „Wir müssen halt die Augen offen halten, dass das (der ungenehmigte Bau) auch abgerissen wird!“. Auch bezüglich des Tores muss der Bauherr nachbessern, denn die Auflage ist außerdem, dass es sich um ein Holztor handeln muss, wie Bürgermeister Andreas Fenzl anmerkte. Der geänderten Planung gab der Gemeinderat „grünes Licht“. Alexandra Dachs

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