Soziales Engagement prägt gemeinsame 50 Jahre

von Redaktion

Goldene Hochzeit bei Fritz und Regina Seipel – Bürgerhilfe-Verein als Ruhestandsprojekt

Prien – Regina und Fritz Seipel feierten jüngst ihre oldene Hochzeit, zu der Bürgermeister Andreas Friedrich herzlich bei seinem Besuch gratulierte. Die gebürtige Münchnerin und der aus Bayerisch-Schwaben stämmige Fritz lernten sich während ihres Studiums der Sozialpädagogik am Campus Benediktbeuren kennen. 1975 heirateten die beiden im gleichnamigen Kloster noch während ihrer Ausbildung. 1985 zogen sie aus beruflichen Gründen nach Prien, wo Fritz Seipel die Leitung des Caritas-Altenheim St. Josef in Trautersdorf übernahm.

In den folgenden Jahren kamen die Kinder Judith, Bernadette, Christoph und Felicitas zur Welt. Als die Jüngste in den Kindergarten kam, begann Renate Seipel die folgenden 20 Jahre im Priener Caritas-Zentrum in der Leitung sowie in der Beratung zu arbeiten. Fritz Seipel wechselte 1994 in die Caritas nach München und später in die Behinderteneinrichtung der Stiftung Attl, wo er die letzten zehn Jahre seiner Berufstätigkeit Vorsitzender war.

Auch privat engagierten sich die beiden zeitlebens ehrenamtlich: Fritz Seipel war viele Jahre Übungsleiter und später Vorsitzender beim TuS, Regina Seipel in etlichen Funktionen in der katholischen Pfarrgemeinde in Prien tätig. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist nun der von Fritz Seipel 2021 mitgegründete Bürgerhilfe-Verein, dessen Vorsitzender er ist. Auf die Frage nach ihren Freizeitaktivitäten erklärten die beiden, sie betrachteten die sozialen Tätigkeiten, die sie auch jetzt noch im Ruhestand ausführten, als ihr Hobby. „Der Umgang mit Menschen ist uns wichtig“, so die Seipels.

Zu ihrer Familie gehören nun auch drei Enkelkinder im Alter zwischen zwei und zehn Jahren, denen sie möglichst viel Zeit widmen. Gefeiert haben sie ihre goldene Hochzeit mit der Familie und vielen Freunden mit einem feierlichen Gottesdienst in der Hauskapelle des Klosters Benediktbeuren, darunter auch Salesianer-Padres, die sie noch aus der Zeit ihres Studiums kennen.

Über den Besuch des Bürgermeisters hatten sie sich sehr gefreut. „Wir kennen den Bürgermeister Andreas Friedrich schon als kleines Kind, wurde er doch einst mit unserer Tochter eingeschult“, so Renate Seipel. Auf die Frage nach einem Rezept für ein langes gemeinsames Leben bezeichneten sie den gegenseitigen Respekt. „Man sollte viel gemeinsam unternehmen, aber jedem auch seinen eigenen Bereich lassen“, sind sich die Seipels einig. Man müsse den anderen sein lassen, wie er ist. „Und mögen sollte man sich natürlich auch, das ist die Grundlage“, erklärte Fritz Seipel mit einem Augenzwinkern. wp

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