Traditionelle Bestattung bevorzugt

von Redaktion

Rottau will Rosenbusch-Urnengrab prüfen

Grassau – Bürgeranfragen aus den Bürgerversammlungen bleiben nicht unbehandelt, wie nun in der jüngsten Marktgemeinderatssitzung zu sehen war. Vielmehr beschäftigte sich die Verwaltung mitunter eingehend mit diesen Anfragen und Anregungen. In der Grassauer Bürgerversammlung wurden keine Anträge gestellt, in der Rottauer waren es drei, die nunmehr behandelt wurden.

Zunächst fragten Dieter Rossner und Anna Polleichtner nach alternativen Bestattungsformen am Rottauer Friedhof. Während Rossner nach einem Urnenwiesengrab mit Stele fragte, interessierte sich Anna Polleichtner für Rosengräber, wie sie im Grassauer Friedhof umgesetzt wurden. Die Anregungen wurden mit dem Friedhofskompetenzzentrum Hartl besprochen. 2016 entstand am Rottauer Friedhof eine Urnenwand mit 30 Urnennischen, die bislang nur zu einem Drittel belegt sind. Auch das 2006 errichtete Urnenerdgrab mit 30 Plätzen wird nicht besonders stark nachgefragt. Hier sind erst neun Bereiche belegt. Dies belege, so Bürgermeister Stefan Kattari, dass die Rottauer vorrangig an traditionellen Bestattungsformen festhalten.

Hinsichtlich möglicher Rosengräber gebe es auch für Rottau eine Planung in etwas abgewandelter Form zu Grassau. Möglich sei ein Rosenbusch-Grab mit Platz für vier Urnen und Tafeln. Dies könne relativ günstig umgesetzt werden. Ein Rosengrab nach Grassauer Vorbild würde voraussichtlich 20000 Euro kosten. Ein Wiesengrab mit Stele sei nicht unter 30000 Euro zu realisieren, so Kattari.

Der Rat einigte sich darauf, den Vorschlag Rosenbusch-Urnengrab und Bestattungsbaum weiter zu prüfen.

Von Claudia Huber wurde die gefährliche Einfahrt des Radweges entlang der B305 in die Hochgernstraße moniert. Sie schlug eine andere Verkehrsführung vor, die dem Rat gut gefiel. So soll nun der Radweg neu beschildert werden und von Bernau kommend über den Holzweg in die Hochgernstraße umgelegt werden. tb

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