Prien – Zwei zweimal machten sich ungefähr 100 Schüler der Kampenwand-Förderschule im Juni auf den Weg, um Müll einzusammeln. Der Direktor der Schule, Christoph Ascher, fragte bei Christine Bielmeier vom Ordnungsamt und Angela Kind (Gemeinderätin der Grünen) an, wie die Schule im Zuge von Umwelttagen ein „Ramadama“ organisieren kann. Bielmeier und Kind erarbeiteten sodann eine Einteilung für die Klassen 1 bis 4, 5/6 sowie 7/8 und versorgten sie mit Abfallsäcken und Handschuhen. Die jüngeren Klassen räumten die Seestraße und Schären auf, die älteren die Bernauer/Harrasser Straße, sowie den Parkplatz Schöllkopf und die Mooswege.
Angela Kind traf die Klassen 5/6 am Bahnübergang auf dem Weg zum Schöllkopfparkplatz. Schüler und auch Lehrkräfte erzählten, dass sie ein Ramadama zum ersten Mal machen und dass sie sehr erstaunt über die Abfallmenge waren, die sie allein auf dem Weg zum Bernauer Kreisel eingesammelt hätten. Eingesammelt wurden beispielsweise eine Menge Vapes (Einweg-E-Zigaretten), Feuerzeuge, Zigarettenkippen, Scherben, Plastikverpackungen oder auch Altmetall. Kind bedankte sich bei den Schülern und bat sie, ihre Freunde darauf hinzuweisen, Abfall ordentlich zu entsorgen, denn die Reinigung der Straßen und Plätze kostet die Steuerzahler viel Geld, das man sich ersparen und für andere Projekte verwenden könne. Zum Schluss wurde von den Schülern der Entschluss gefasst, ein Ramadama öfters durchzuführen.