Schleching – Ein beliebter Kurs beim Gartenbauverein ist der „Brotbackkurs“ mit Fritz Irlacher, Hias Gasteiger und Melanie Wimmer auf dem Hof im Großnweg. Die drei Protagonisten weihen die Besucher in die Kunst des Brotbackens ein, wobei dazu nur drei Zutaten „Mehl, Salz und Wasser“ gehören, wie Fritz Irlacher referiert.
Aber es benötigt doch eine Portion Fingerspitzengefühl, wie sich beim Formen der Brote zeigte. Der Teig ist ein lebendes Produkt, das sensibel behandelt werden will.
Alle Teilnehmer hatten ein leeres Glas mitgebracht, um ein Stück Anstellgut für ihren Teig zuhause mitnehmen zu können. Nachdem der vorbereitete Teig in die große Teigmaschine – ein ausgemustertes Teil vom Kloster der Fraueninsel, das noch wunderbar funktioniert – kam und ordentlich durchgeknetet wurde, heißt es warten. Denn ein gesundes Sauerteigbrot braucht viel Zeit, um zu gelingen. Nachdem die richtige Konsistenz erreicht war, zeigte Melanie Wimmer die weitere Behandlung. Jeder Teilnehmer konnte Hand anlegen, um ein Gefühl für den Teig zu bekommen.
Nachdem alle Brote in die Formen gelegt waren, hieß es warten. In der netten Runde war das sehr kurzweilig, Christian Wimmer machte eine Führung auf dem nach ökologischen Gesichtspunkten ausgerichteten Hof. Auch konnte in Büchern das Wissen nachgelesen werden und es wurde viel gefachsimpelt und dabei das profunde Wissen der Fachleute angezapft.
Nachdem die Brote nun die gewünschte aufgegangene Form erreicht hatten, kamen sie in den Holzbackofen im Hof, der natürlich schon ordentlich eingeheizt war. Und schon wieder hieß es warten, bis die Brote gar waren, was die Vorfreude auf das Ergebnis noch etwas steigerte. Zwischendurch gab es ein Stückchen Butterkuchen von Melanie Wimmer aus dem Holzbackofen, das die Zeit versüßte.
Endlich war es dann soweit – und nach einem Klopftest am Boden der Brote hieß es – „Jetzt sind sie fertig!“ Einzeln holte Christian Wimmer die 20 duftenden Laiber aus dem Ofen und jeder Teilnehmer konnte sich ein Brot mit heim nehmen und zuhause genießen. wun