Müll, Krach, Schlägerei – und jede Menge Polizei

von Redaktion

Großaufgebot und Platzverweis bei Abschlussfeier an der Traun in Traunstein

Traunstein Gleich zwei Polizeieinsätze an der Kammerer Straße waren wegen der Abschlussfeiern von Traunsteiner Schülern am vergangenen Donnerstag notwendig. Rund 40 Burschen und Mädchen von drei Traunsteiner Schulen kamen an der Traun zusammen – und gegen 15.15 Uhr mussten die Beamten zum ersten Mal ausrücken. „Ein Waginger soll zwei Personen aus seiner Parallelklasse geschlagen haben“, erklärte ein Polizeibeamter auf Nachfrage der Chiemgau-Zeitung. Gegen den 16-Jährigen wird jetzt wegen Körperverletzung ermittelt. Auch der Rettungsdienst war laut einem Anwohner vor Ort.

Zwei Stunden später beschwerte sich dann ein Anwohner bei der Polizei über die „extrem laute Musik“, die die Schüler abspielten. Wegen des vorangegangenen Einsatzes, und damit die Situation nicht völlig aus dem Ruder gerät, rückten die Beamten später mit einem Großaufgebot an: Nicht nur die Traunsteiner Polizeiinspektion fuhr zur Traunbrücke an der Kammerer Straße, sondern auch Beamte der Autobahnpolizei und der Bundespolizei.

„Wir haben den Schülern einen Platzverweis erteilt und die Feier aufgelöst“, so der Traunsteiner Polizist. Die jungen Leute hätten aber „einen Haufen Müll“ produziert, auch den sollten sie noch beseitigen. Im Laufe des Abends hätten Schüler auch noch einen Zaun in der Nähe der Traun kaputt gemacht, zählt der Beamte weiter auf. Zumindest mit den Ruhestörungen sei es nach dem Großeinsatz dann aber vorbei gewesen.

Die Stadt Traunstein warnte erst vor Kurzem, den Bereich am Viadukt für größere Feiern zu nutzen, denn momentan ist ein Teil des Bereichs von Ratten befallen und Giftköder wurden ausgelegt. xe

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