Unterwössen – Ihre helle Freude hatten Wanderer und Mountainbiker an einem zünftigen Almtanz auf der Oberwössner Rechenbergalm. Zwei Junge Formationen, die „Hascht dawei Musi“ und die „Hausbank-Musi“ spielten im Rahmen des Chiemgaualm Festivals ungeheuer fleißig auf. Die Aktiven des Unterwössner Trachtenvereins D‘ Achentaler traten schneidig auf.
Wer sich früh aufmachte hinauf zu der wunderbar gelegenen Alm mit Ausblick auf Oberwössen und die österreichischen Schneegipfel, entkam der Schwüle des warmen Sommertages. Das lohnte auch deshalb, weil die beiden Musikgruppen weit vor der Zeit begannen und fast ohne Pause und im Wechsel aufspielten. Die „Hascht dawei Musi“ und die „Hausbank-Musi“ sind zwei junge Volksmusikgruppen, die gerade beginnen sich einen Namen zu machen. Der Tag auf der Rechenbergalm trug sicher dazu bei. Das Dirndl und die beiden Buam der „Hascht dawei Musi“ sind mit Harfe, Ziach und Tuba einer der Preisträger des Volksmusikwettbewerbes Grassauer Haberspitz. Die „Hausbank Musi“ sind eine Harfe, zwei Ziach und eine Trompete.
Wer den Weg hinauf fand, hielt lange aus. Immer mehr Gäste strebten herbei. Auf der Terrasse vor dem Kaser umsorgten Senner Hubert Reitschuh und seine Helfer die Gäste liebevoll mit Brotzeiten und kühlen Getränken.
Im Stall hatte der Trachtenverein ein großes Kuchenbuffet aufgebaut. Später am Nachmittag trübte ein kurzer Regen das Fest, änderte aber nichts am durchweg positiven Fazit der Gäste.lfl