Gaufest Feldwies: „A scheene Zeit“

von Redaktion

Lange Feiern, ganz viel Musik und noch mehr Tradition – Festwoche startet am 24. Juli

Übersee – Seit der Bewerbung um die Ausrichterrolle im April 2023 wurden motiviert und engagiert kompetente Partner für alles, was es für ein großes Fest braucht, gesucht und in die Organisation miteinbezogen. Das Lieblingsbier der Feldwieser, eine gute Verpflegung vom Festwirt, gekonntes Zapfen vom Schankservice, schneidige Musiken, aber auch ein schönes Zelt konnte vom Festausschuss gebucht werden. Dank der fabelhaften Unterstützung durch Grundstücksbesitzer, die den Festplatz und die Parkflächen ermöglichen, kann das Fest mit Blick auf Berge und Wiesen am Rand der Feldwies stattfinden.

„Ozapft is“

am 24. Juli

Alle Gruppierungen des Vereins – Kinder, Jugend, Aktive, Röckifrauen, die Manna, die Goaßlschnalzer und Alphornbläser – zählen die Tage bis zum Beginn am 24. Juli und freuen sich auf ihre Gäste. Eingeladen sind alle, die Brauchtum, Lebensfreude und vor allem das Feuer der Trachtensache miterleben und feiern möchten!

„Ozapft is“ heißt es am Donnerstag, 24. Juli, zum Auftakt der Festwoche. Das Festzelt in der Feldwies, im Ortsteil Luft, wird um 18 Uhr geöffnet. Los geht es um 19 Uhr mit der Festmusi Blaskapelle Übersee-Feldwies, einer kühlen Mass und gschmackigen Speisen. Zusammensitzen, ratschen und vielleicht sogar tanzen bei schwungvoller, boarischer Stimmung mit der Musikgruppe Alpensound aus Ruhpolding auf der großen Bühne und später mit der Fuschbach Musi in der Bar. Die Feldwieser Trachtler freuen sich auf Vereine, Betriebe, Freunde, Überseer Bürger und Trachtler aus der Umgebung. Der Eintritt ist frei und es kann unter reservierung@gaufest-feldwies.bayern ein Platz reserviert und wegen Verpflegungsmarken nachgefragt werden.

Am Freitag, 25. Juli, gehört den aktiven Dirndln des Chiemgau Alpenverbandes ab 18 Uhr die Bühne. Es wird um die vorderen Plätze gedreht und getanzt, dürfen doch die besten 14 Teilnehmerinnen das kommende Jahr mit der Gaugruppe proben und auftreten. Das Motto steht schon heute fest: „Dabei sein ist alles!“ Los geht’s ab 17 Uhr, Eintritt drei Euro, dann können die Dirndl beklatscht werden und anschließend wird in der Bar mit der Weißbier Musi gefeiert.

Um 20 Uhr startet am Samstag, 26. Juli, der Gauheimatabend des Chiemgau Alpenverbandes. Diesen besonderen Brauchtumsabend werden verschiedene Gesangs- und Musikgruppen, unter anderem die „Feldwieser Alphornbläser“, musikalisch umrahmen. Die Gaugruppe und ihre Jugend sowie die Buam und Dirndln vom Feldwieser Trachtenverein werden auftreten und schneidig platteln, drahn, tanzen und für beste Unterhaltung sorgen. Die Festmusik Blaskapelle Übersee-Feldwies wird die Veranstaltung mit wunderbaren Klängen begleiten. Ausklingen wird der Abend im Barzelt mit der „Stoißberg Muse“. All das gibt es zum Eintrittspreis von sieben Euro. Das Zelt ist ab 18 Uhr geöffnet.

Die 23 Vereine des Chiemgau Alpenverbandes, befreundete Trachtenvereine und die Überseer Ortsvereine sind am Sonntag, 27. Juli, in der Feldwies zu Gast und feiern ab 8 Uhr das Leben und den Erhalt der Tracht. Ein Festgottesdienst um 10 Uhr im Herzen der Feldwies und, nach einer kleinen Mittagspause im Zelt, um 14 Uhr der Trachtenumzug mit vielen Musikkapellen und Festwägen durch den Ort sind die Höhepunkte dieses Tages und der Festwoche. Der Mehrgenerationen-Gedanke der Trachtler vereint hier Jung und Alt bei gelebtem Brauchtum! Musikalisch werden die Blaskapelle Übersee-Feldwies und die Musikkapelle Vogling-Siegsdorf auf der großen Bühne starke Präsenz zeigen. Im Barzelt geben die „Berchtesgadener Buam“ ihr Bestes und umrahmen die Feier für alle über 18.

Es darf
getanzt werden

Die Frasdorfer Geigenmusi und de boarische Bris spielen am Mittwoch, 30. Juli, ab 20 Uhr zünftig auf. Am Chiemgauer Tanzfest führt Tanzwart Otto Zaiser durch einen Abend mit traditionellem Volkstanz sowie Polka, Walzer und an Boarischen. An der Bar spielt zu späterer Stunde das Alpenblick Trio. Der Eintritt ist an diesem Abend für unter 18-Jährige frei, alle anderen bezahlen fünf Euro. Damit unsere Jugend den Abend für sich entdecken kann, ist das Zelt bereits ab 18 Uhr geöffnet und ein Jugendplatzerl vorbereitet.

Am Donnerstag, 31. Juli, verwandelt sich das Festzelt nach Zeltöffnung um 19 Uhr für alle über 16 zu einer großen Tanzfläche! Die Feldwieser räumen dafür alle Biertischgarnituren zur Seite und starten die Feier mit der Tiroler Blasmusikformation „Viera Blech“. Eigenkompositionen und Interpretationen werden den richtigen Rhythmus ins Zelt bringen, den die „Saustoimusi“ aufgreifen wird. Die acht Burschen aus dem Raum Ingolstadt bringen mit ihren neu interpretierten, deutschsprachigen Klassikern und eigenen Hits den letzten Zögerer in Bewegung! Zwei Brüderduos geben dann im Barzelt weiter Vollgas: Die „Urner Musi“ spielt gewitzte, teils gewagte Arrangements und frischt auch Althergebrachtes grimmig auf: Vollgas, aber mit G’spür. Der Eintritt liegt bei 25 Euro im Vorverkauf und bei 29,50 Euro an der Donnerstag-Abendkasse. Die Gastgeber vom Chiemseeufer freuen sich auf einen Aufnocht, der als uferlos und bayerisch in Erinnerung bleiben wird!

Am Freitag, 1. August, kann beim Leuchtturm im Festzelt und geschunkelt und getanzt werden. Es gibt Bier, Wein und Laterndlmass. Schwungvoll und mit guter Laune startet um 19 Uhr die Oberkrainer Musi der „5e hamma“ und alle feiern im zweiten Teil des Abends mit dem „Postamt Trio“ weiter. In der Bar nimmt die „HGGM“ (Heid geht‘s guad Musi) die Stimmung auf und spielt bis zur Ausgabe des letzten Getränks im Barzelt (Eintritt acht Euro).

„Aus der Heimat in de Welt und wieder zruck.“ Ein besonderer Festabend – inszeniert von Stefan Erdmann. Die Feldwieser Trachtler, seit 1906 viel und gern unterwegs, laden zu einem Abend voller Erinnerungen, Begegnungen und bewegender Geschichten ein: am Samstag, 2. August, ab 19.30 Uhr im Festzelt.

Der renommierte Dokumentarfilmer Stefan Erdmann verbindet in seiner Inszenierung Filmaufnahmen, Live-Auftritte und historische Bilder zu einer stimmungsvollen Reise durch mehr als 110 Jahre Vereinsgeschichte – von den Anfängen in Feldwies bis zu den Begegnungen in aller Welt.

Mit dabei: Kinder-, Jugend- und Aktivengruppe, die Goaßlschnoiza und Alphornbläser des Vereins – sie bringen gemeinsam Vergangenheit und Gegenwart auf die Bühne. Musikalisch begleitet wird der Abend bis 22.30 Uhr von „Ochablech“, danach wird in der Bar mit „D’Räsedenz“ weitergefeiert. Auch die Speisekarte geht auf Reisen – mit Stationen in Italien und Spanien.

Die große Gastfreundschaft, die die Trachtler bei ihren Reisen erleben durften, soll an diesem Abend erwidert werden – als Dank an Freunde, die Gemeinde Übersee und alle, die den Verein über die Jahre begleitet haben. Eintritt frei – auf geht’s zur Roas!

Am Sonntag sind circa 200 Trachtler aufgeregt und konzentriert, wenn sie das Festzelt betreten: Es findet der Wettbewerb der aktiven Gruppen und Plattler des Chiemgau Alpenverbandes statt.

Lange Party
„mit guade Leid“

Den ganzen Tag über werden ab 9.30 Uhr unterschiedliche Plattler, begleitet von der Blasmusik Surberg-Lauter, gezeigt. Es wird um die besten Plätze geplattelt und getanzt und zum Ende des Sonntags wird neben den Platzierungen auch der Abschluss des 87. Gaufestes gebührend gefeiert: die Schladl

Musi spielt auf der Barzeltbühne und alle Beteiligten hoffen dann, auf ein Gaufest zurückblicken zu können, das ohne schwerwiegende Zwischenfälle und ganz unter dem Motto „A scheene Zeit mit guade Leid!“ abgelaufen ist.

Bis zum Gaufest in der Feldwies kann man sich jederzeit auf gaufest-feldwies.bayern über weitere Details informieren.

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