Schneewittchen in märchenhaftem Höhenflug

von Redaktion

Erfolgreiche Theaterpremiere am Gymnasium Landschulheim Marquartstein

Marquartstein – Der Festsaal des Gymnasiums Landschulheim Marquartstein war voll besetzt, als die Theatergruppe der Unterstufe ihre Premiere von „Schneewittchens Karriere“ feierte. Mit der modernen Parodie auf altbekannte deutsche Märchen sorgten die jungen Schauspieler nicht nur für Lacher, sondern auch für lang anhaltenden Applaus.

Die fantasievolle Inszenierung entführte das Publikum in eine humorvoll überzeichnete Märchenwelt, in der Schneewittchen nicht auf den Prinzen wartet, sondern ihr Leben lieber selbst in die Hand nimmt.

Das Stück spielte mit vielen bekannten Figuren und Märchenmotiven, die auf unterhaltsame Weise in die moderne Zeit übertragen wurden. Das Ensemble bewies dabei ein bemerkenswertes schauspielerisches Talent. Auf der Bühne wurde mit einfachen Mitteln eine zauberhafte Kulisse geschaffen, die vielen Szenenwechsel meisterten die jungen Darsteller ganz ohne Probleme.

Für die Inszenierung zeichnete erstmals Deutschlehrerin Ulrike Vogt verantwortlich, die mit viel Gespür für Humor und Bühnenwirkung Regie führte. Unterstützt wurde sie musikalisch von Theresa Krause und dem Unterstufenchor, der mit schwungvollen Liedern und lebendigen Auftritten für zusätzliche Höhepunkte sorgte.

Am Ende der Vorstellung belohnte das begeisterte Publikum die Darbietung mit minutenlangem Applaus. Schulleiterin Katharina Brachmann beglückwünschte die Gruppe in einer kleinen Rede am Ende des Stücks zu einer gelungenen Inszenierung, die allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht habe.

Mit „Schneewittchens Karriere“ hat das Unterstufentheater des LSH Marquartstein eindrucksvoll bewiesen, dass klassische Märchen auch im Jahr 2025 noch begeistern können – besonders, wenn sie mit so viel Witz, Charme und Kreativität neu erzählt werden. In der Inszenierung spielten: Emma Prasch, Ronya Zwerentz, Helena Maier, Johanna Kiss, Liv-Greta Nitschmann, Victoria Beyna, Katja Meirer, Sophia Schulze, Laura Kalleder, Fedor Wechosin, Valentina Zannantonio, Paula Schöllner und Ina Böhne.

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