Chiemsee Ranger sind alljährlich auf dem Prüfstand

von Redaktion

Ehrenamtliche wünschen sich mehr Planungssicherheit – Grünen-Gemeinderätin Angela Kind begleitet Tour

Prien – Nachdem in den Gemeinderäten oft über die Notwendigkeit der „Chiemsee Ranger“ diskutiert wird, wollte die Priener Gemeinderätin der Grünen, Angela Kind, deren Einsatz einmal persönlich erleben. So traf sie sich nach Absprache mit Doris Bönisch aus Bad Endorf und Karl Büttner aus Rimsting, die als Chiemsee Ranger ehrenamtlich unterwegs sind.

Die Tour führte an diesem Tag von Schafwaschen bis Bernau-Felden und zurück. Kind begleitete die beiden vom Polizeisteg bis zu den Schären. Dieses Stück am Uferweg ist für Fußgänger vorgesehen, Radfahrer werden ab der Stippelwerft zum Forellenweg umgeleitet. Dies hinderte aber so manchen Radfahrer nicht, trotzdem am Uferweg zu fahren. Ausreden waren, man habe das Schild nicht gesehen oder dass man im Winter durchfahren dürfe. Jedoch zeigten sich angesprochene Radfahrer auch einsichtig, stiegen ab und schoben ihr Fahrrad schließlich weiter. Hundebesitzer haben ihre Hunde nach Hinweis angeleint.

Den Rangern wurden insgesamt viele Fragen gestellt, die die beiden geduldig beantworteten. Die Erfahrungen der beiden sind größtenteils erfreulich. Oft heiße es: „Gut, dass ihr da seid. Endlich kümmert sich jemand um Natur und Ordnung.“ Schade finden sie, dass jedes Jahr neu beschlossen werden muss, ob es weitergeht. Die Ranger würden sich wünschen, dass ihre ehrenamtliche Arbeit für ein paar Jahre gesichert wäre. wp

Artikel 1 von 11