Rottau – Der Waldkindergarten in Rottau hat sich in den wenigen Monaten seit seiner Eröffnung sehr gut entwickelt. Das erläuterte Kindergartenleiter Max Schlosser beim Besuch des SPD-Arbeitskreises für Kommunalpolitik.
Fraktionssprecherin Marina Gasteiger freute sich, im Rahmen der Besuche der gemeindlichen Einrichtungen den neuen Waldkindergarten der Arbeiterwohlfahrt in Rottau besuchen zu können. Auf die Frage von Christian Kohlberger berichtete Schlosser, dass derzeit 13 Kinder den Kindergarten besuchen, darunter ein Kind unter drei Jahren.
Für das nächste Kindergartenjahr haben sich bereits 20 Kinder aus Grassau und Rottau angemeldet. Insgesamt arbeiten drei Personen im Kindergarten, von denen in der Regel zwei anwesend sind.
Sandra Bachmair fragte nach den genehmigten Arbeitsstunden für diese besondere Form des Waldkindergartens und bedauerte, dass die Betreuungsstunden in den Kitas meist zu knapp bemessen sind. Schlosser erklärte, dass im Winter festgestellt wurde, dass die Betreuung mit nur zwei anwesenden Kräften sehr knapp bemessen ist. Es gebe aber jetzt zumindest die Möglichkeit, sich zu einem speziellen Waldkindergarten-Pädagogen ausbilden zu lassen. Er selbst befinde sich derzeit in dieser Weiterbildung.
Auf die Frage nach speziellen Wünschen stellte Max Schlosser fest, dass derzeit besonders die Frage eines Notraumes bei Sturm geklärt werden müsse. Am besten wäre eine Lösung in Rottau. Olaf Gruß teilte die Meinung von Max Schlosser, dass die derzeitige Lösung mit dem kleinen Heftersaal in Grassau nur eine Notlösung darstellt. Ein weiteres Problem stellen die Radfahrer dar, die vom Berg kommend mit großer Geschwindigkeit den Kindergartenbereich durchqueren.
Gasteiger und Bürgermeister Stefan Kattari meinten dazu, dass es notwendig wäre, eine Beschilderung zur Temporeduzierung anzubringen.
Richard Schreiner zeigte sich sehr positiv überrascht über die Gesamtentwicklung und besonders über die Hochbeete und Gemüsebeete im Außenbereich. Auf Nachfrage von Franz Heuberger schilderte Max Schlosser auch die Abläufe im Waldkindergarten. Während die Kinder bei schlechtem Wetter im Bauwagen des Kindergartens spielen und malen, sind sie sonst im Wald unterwegs und nutzen die dort gefundenen Dinge zum Spielen.
Abschließend stellte Bürgermeister Stefan Kattari fest, dass die Kinder offensichtlich gut im neuen Kindergarten angekommen sind, das Team sich eingespielt hat und damit der ganze Betrieb gut angelaufen ist. Die Mitglieder des Arbeitskreises Kommunalpolitik wünschen sich, dass sich das lebendige Wirken des Waldkindergartens so positiv weiterentwickelt.