Chieming – Der 29. „Harter Radi-Cup“ in Chimieng/Hart bei Matzing war ein kurioses Spektakel rund um die Prämierung des schwersten Rettichs. Die Veranstaltung begann mit bayerisch-böhmischer Musik, doch der eigentliche Wettkampfgeist entfachte erst, als die „Radi-Zuchtgemeinschaft Hart bei Matzing“ eintraf.
Johannes Zenz und seine Söhne sorgten mit einem Rettich, der stählerne Stängelblätter und einen Stahlkern hatte, für Aufsehen. Trotz der Manipulation, die schließlich entdeckt wurde, erreichte der Radi in der Kinderwertung noch 1299 Gramm. Der Sieg in der Kinderklasse ging jedoch an Maria Zenz mit einem 2211 Gramm schweren Radi, während in der Erwachsenenklasse Johann Fölsl den besten Radi außerhalb der Zuchtgemeinschaft präsentierte.
Der Wettbewerb, der 1996 begann, hat eine lange Tradition und brachte auch diesmal einige Überraschungen. Leo Brandl, der amtierende Pokalinhaber, fiel mit einem Gasmasken-Auftritt auf, obwohl seine Radi deutlich leichter waren als im Vorjahr. Maria Zenz wird als Siegerin auf dem Wanderpokal verewigt und erhielt mit den anderen Erstplatzierten Preise. zaa