Prien – Seit 2017 gibt es den Vorlesewettbewerb Englisch der siebten Klassen am Ludwig-Thoma-Gymnasium (LTG). Und nach wie vor ist der „reading contest“ (Vorlesewettbewerb) sehr populär. In einer Vorauswahl bestimmten die Schüler den oder die beste Englisch-Vorleserin, im Finale traten nun Joshua Reu, Paula Tomandl, Khoki Werner, Charlotte Sachs und Marie Maurer gegeneinander vor allen ihren Klassenkameraden in der Aula an. Zuerst trugen die Schüler einen bekannten, also vorgegebenen, Text aus „Blood and breakfast“, einem Lernkrimi für Englisch Mittelstufe aus dem Circon Verlag, vor, dann ging es weiter mit einem ihnen unbekannten Abschnitt aus dem gleichnamigen Buch. Ein packender Krimi: Wer war der Mörder? Leider war die Zeit knapp bemessen und der Mordfall konnte während der Lesung nicht aufgeklärt werden. Doch auch so war es während des Vorlesens mucksmäuschenstill in der Aula. Spannend war es auch, zu verfolgen, wie die fünf Vorleser alles in die Waagschale warfen, um mit Aussprache, Lesefluss, Lautstärke und Modulation („Fluency, Correctness, Melody Variation and Projection, Determination“) zu punkten. Für die LTG-Englischlehrer, Michelle Ganter von der gleichnamigen Priener Buchhandlung, Iris Thalhammer als Vertreterin des Elternbeirats und Elisabeth Kirchner von der Chiemgau-Zeitung war es keine leichte Aufgabe, all diese Punkte zu bewerten. Die Klassenkameraden zollten mit lautem Beifall allen Vorlesern Anerkennung. Aber auch für die beiden musizierenden Siebtklässler – Alianor Knerr, die mit einer Geigenetüde glänzte, und für Toni Müller am Klavier, der mit zwei kurzweiligen Stücken begeisterte – gab es lautstarken Applaus. Eine großartige Idee der Fachschaft, die Vorlesung mit Musik zu bereichern. Charlotte Sachs ging schlussendlich als Siegerin des Vorlesewettbewerbs hervor, gefolgt von Khoki Werner. Marie Maurer, Paula Tomandl und Joshua Reu teilten sich den dritten Platz. Alle fünf Vorleser bekamen einen Buchgutschein überreicht. elk