Bernau – Mit 16:0 beauftragte der Gemeinderat Bernaus in seiner jüngsten Sitzung den Rechnungsprüfungsausschuss, nach der Sommerpause die örtliche Rechnungsprüfung durchzuführen. Zuvor hatte Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU) einige Zahlen aus der Jahresrechnung vorgestellt, die Kämmerer Patrick Greilinger erstellt hatte.
So macht das vorläufige Ergebnis im Verwaltungshaushalt 21,38 Millionen Euro und im Vermögenshaushalt 3,08 Millionen Euro aus. Die Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt beträgt 2,52 Millionen Euro. Aus der allgemeinen Rücklage wurden knapp 40000 Euro entnommen, während zugleich 146410 Euro der Rücklage zugeführt wurden. In Höhe von 620000 Euro konnten neue Haushaltsausgabenreste im Vermögenshaushalt gebildet werden, bestehende Haushaltsausgabenreste in Höhe von 242529 Euro wurden aufgelöst. Der Schuldenstand der Gemeinde belief sich zum 31. Dezember 2024 auf 4,62 Millionen Euro, die allgemeine Rücklage machte am gleichen Stichtag einen Betrag von 9,35 Millionen Euro aus. Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU) betonte, dass das Ergebnis des Haushalts 2024 gegenüber den Plandaten als positiv angesehen wird.
Die Bernauer Gemeinderäte nahmen die Zahlen ohne weitere Nachfragen zur Kenntnis.
Der Rechnungsprüfungsausschuss soll die Feststellung der Jahresrechnung nach der Sommerpause angehen, so der einstimmige Beschluss.elk