Bernau – Einstimmig genehmigte der Bernauer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den Jahresabschluss des BgA Wasserwerks für das vergangene Jahr. Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber hatte im Vorausgang das Gremium informiert, dass der Jahresabschluss durch die Intaria AG gefertigt wurde und dass sich der Verlust auf 175190,67 Euro belaufe. Sie betonte, dass dies ein steuerlicher Abschluss sei, also nicht umgelegt werde. Im Beschlussvorschlag wird entsprechend festgehalten, dass der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 eine Bilanzsumme von 3,66 Millionen Euro und einen Fehlbetrag in Höhe von 175190,67 Euro aufweist. Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Für die Wasserversorgung wird wie bisher eine Konzessionsabgabe gemäß den Höchstsätzen nach KAE im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten (steuerlicher Mindestgewinn) erhoben. Das Verrechnungskonto ist marktüblich zu verzinsen. Der Zinssatz wird bis auf Weiteres auf 2,5 Prozent festgesetzt. Der Wert wird ermittelt, in dem die im Wirtschaftsjahr bezahlten Zinsen für Darlehen der Gemeinde ins Verhältnis zu dem Wert gesetzt werden, der sich aus dem Mittelwert der Darlehensbestände zum Beginn und Ende des Wirtschaftsjahres ergeben. Die Gemeinderäte hatten hierzu keine Nachfragen und folgten dem Beschlussvorschlag mit 16:0. elk