Seebruck – Das Rathaus in Seebruck mit seinen langen gut ausgeleuchteten Gängen ist auch ein Forum für zeitgenössische Kunst aus der Region. Viele Künstler haben diese besondere Art der Ausstellung schon genutzt. Bis zum 26. September können Besucher nun die Bilder von Claudia Simon besichtigen. Die Rosenheimer Künstlerin präsentiert in ihrer neuen Ausstellung „Terra“ eindrucksvolle Werke, die sich der Schönheit und Zerbrechlichkeit unseres Planeten widmen. Mit feinem Gespür und ausdrucksstarker Farbwahl entführt Claudia Simon die Besucher in faszinierende Landschaften: aufgewühlte Meere, flirrende Wüsten, neblige Moore, zarte Blüten, glühende Lavafelder und sogar den prächtigen Weltraum – ein weiter Bogen, der die Vielfalt und Magie der Natur in Szene setzt.
Claudia Simon geht es um mehr als Ästhetik. Sie will ein Zeichen setzen für den Erhalt unserer Umwelt. Mit ihren Werken möchte sie auf die Zerstörung der Natur und die damit verbundenen Klimakatastrophen aufmerksam machen.
„Jeder sollte darüber nachdenken, welchen Beitrag er oder sie zum Umweltschutz leisten kann“, sagt die Künstlerin. Ihr tiefes Anliegen: die Einzigartigkeit der Schöpfung „Mutter Erde“ sichtbar und spürbar machen.
Geboren in Barcelona, lebt die Künstlerin seit vielen Jahren in Rosenheim und bringt dabei nicht nur künstlerisches Talent mit, sondern auch fachlichen Hintergrund: Beruflich beschäftigte sie sich lange mit Naturgefahrenrisiken bei einer Versicherung. Ihre künstlerische Ausbildung absolvierte sie bei namhaften Kunstdozenten, unter anderem bei dem bekannten Wüstenmaler Carsten Westphal.
Die neue Ausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten im Rathaus kostenfrei besucht werden.