Rimsting – Anerkennung und ganz besonderer Dank gab es nun für eine Rimstinger Künstlerin, deren Skulpturen und Bilder bei Kunstkennern zwischen Rimsting und Washington geschätzt sind. Greta Fischers einzigartige Kunstwerke schmücken in Rimsting zahlreiche Plätze und Einrichtungen und 18 Kunstwerke hat sie nun der Gemeinde als Eigentümerin überlassen. Interessant sind dabei auch die Bürgermeister-Porträts im Rathaus. In ihrer Kreativ-Werkstatt auf der Ludwigshöhe überreichte Bürgermeister Andreas Fenzl die Anerkennungs- und Dankesurkunde der Gemeinde Rimsting.
„Ich freue
mich riesig“
Im Rahmen eines Atelierbesuchs ehrte die Gemeinde Rimsting die Künstlerin Greta Fischer, deren Kunstwerke (Skulpturen, Bilder, aber auch Taschen) zahlreiche öffentliche Plätze und Institutionen schmücken. „Ich freue mich riesig“, erklärte Fischer, als Bürgermeister Andreas Fenzl die Anerkennungsurkunde der Gemeinde im Beisein der Gemeinderäte verlas. Greta Fischer hat im Rahmen eines Überlassungsvertrags insgesamt 18 Bilder und Kunstwerke auf die Gemeinde übertragen. Als „einzigartig“ bezeichnete Fenzl die Bürgermeister-Porträts von Altbürgermeister Joseph Mayer (bis 1990), Florian Hoffmann (bis 2008) und Josef Mayer (bis 2020), die im Rathaus zu sehen sind.
Fenzl ging auf ihr vielfältiges kreatives Schaffen ein und auf ihr internationales Renommee. Fischer, die als freischaffende Künstlerin tätig ist, machte ihre Ausbildung bei dem Maler und Bildhauer Raimund Hartmann und Professor Johannes Grützke und erwarb sich nicht nur national, sondern auch international einen anerkennenden Ruf. So zählt der mittlerweile pensionierte Weltbankpräsident Peter Woicke zu den Sammlern ihrer Kunstwerke.
Andreas Fenzl ging zudem auch auf die Ausstellungen ein, bei denen Greta Fischers Werke präsent sind, so im Haus der Kunst in München. Dabei war Fischer der Gemeinde Rimsting 23 Jahre in besonderer Weise verbunden, arbeitete sie doch 23 Jahre für die Kommune (1974-1997) und in deren Verwaltung überwiegend im Standesamt.
Bürgermeister Fenzl nahm auch die Aussage von Fischer auf: „Meine Arbeiten reflektieren das breite Spannungsfeld des Lebens. Menschen, Gesichter, Begegnungen sind die Triebfedern meines Schaffens.“ In der Gemeinde selbst seien daher auch zahlreiche Werke von Fischer zu finden, vor dem Rathaus die „Dorfkönigin“, auf der Ludwigshöhe das Bildstöckl von der Seligen Irmengard, das Bronzekreuz für die Gedenktafel der Großeltern von Papst Benedikt XVI. bei der Kirche, das Wandgemälde an der Aussegnungshalle in Sankt Salvator und unter anderem das Porträt des Papstes Benedikt XVI. für das Buch „Poetisch und herzensgut“ von Johannes Nußbaum.
Bronzeskulptur
im eigenen Garten
Beim Atelierbesuch gab Fischer den Gemeinderäten tiefen Einblick in ihr Schaffen und zeigte ihnen nicht nur in ihrer Werkstatt, sondern auch in ihrem Garten, wie sie an den Ideen zu ihren Kunstwerken „feile“. Wie viele Schritte und künstlerisches, wie auch handwerkliches Geschick und Mühe es koste, aus diesen Ideen letztlich ein Kunstwerk zu erschaffen, erläuterte Fischer unter anderem auch an der schon geschaffenen Bronzeskulptur, die ursprünglich für Bernau angedacht war und nun ihren Garten ziert.